100 Jahre Deutsche Oper Berlin

Autorenwertung
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  • Umsetzung
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  • Cover
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  • Verpackung
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  • Gesamt
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Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

100 Jahre Deutsche Oper Berlin – Centennial Edition [5 DVDs]
Lisa Otto (Darsteller), Karan Armstrong (Darsteller), Caspar Richter (Regisseur), Winfried Bauernfeind (Regisseur) | Alterseinstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung | Format: DVD erschienen bei derArthaus Musik (Naxos Deutschland GmbH)

Zur Geschichte des Opernhauses
Die Deutsche Oper wurde als Deutsches Opernhaus im November 1912 eröffnet und war die erste Berliner „Bürgeroper“. Sie hatte Erfolg und war beim Publikum beliebt, da hier von Anfang an sehr gute Dirigenten und Sänger ganze Arbeit leisteten. Aber durch die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse in Berlin während der Anfangsjahre kam es schon bald zur finanziellen Krise, so dass bereits 1925 die Stadt Berlin das Opernhaus übernehmen musste. Auch als „städtische Oper“ könnte sie sich sehen lassen, bot erstklassige und anspruchsvolle Vorstellungen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Oper politisch missbraucht. Sie fiel 1934 in den Besitz des Reichs. Der Spielbetrieb konnte noch lange auch während des Krieges aufrecht erhalten werden. In der Nacht vom 22. auf den 23. November 1943 wurde das Haus bei einem Bombenangriff fast vollständig zerstört.
Schon bald nach Kriegsende wurde beschlossen das Opernhaus wiederaufzubauen. 1961 konnte es wiedereröffnet werden. Bis dahin gab es auch schon Aufführungen und Konzerte an anderen Spielstätten.
Mit wechselnden Intendanten änderte sich auch jedesmal das Profil der Deutschen Oper. Am 1. August 2012 begann die Intendanz von Dietmar Schwarz.

Boris Blacher – Preußisches Märchen 1974
Neue Komponisten wie Blacher, Henze und Nono bereicherten die Zeit der Nachkriegsjahre. „Preußisches Märchen“ ist eine Ballettoper, die mit dazu beitrug, dass die Schwermütigkeit der Nachkriegszeit, nicht auch noch auf die Bühnen gebracht, sondern mit weniger Dramatik dargestellt wurde.

Wolfgang Rhim – Oedipus 1987
Seit 1981 war Götz Friedrich Generalintendant. Er machte Wolfgang Rhim zu seinem musikalischen Berater. Dieser war erst Ende 20, ideal um die Oper auch für die junge Generation zu öffnen. Sie setzten ein Konzept für Zeitgenössische Musik in der Oper um. Oedipus wurde 1987 uraufgeführt. Es war eine außergewöhnliche, wenn auch gewagte Inszenierung, die aber klar in ihr Konzept passte und auf das Opernhaus und Publikum dieser Zeit zugeschnitten war.

Fazit
Diese Sonderedition, anlässlich des 100 Jahrestages der Deutschen Oper, die in Zusammenarbeit mit dem rbb, BR und der Deutschen Oper Berlin von der Arthaus Musik GmbH herausgegeben wurde, zeigt eine Zusammenstellung von live-Aufzeichnungen, seit Beginn der Fernsehaufzeichnungen von Aufführungen der Deutschen Oper. Es ist eine bunte Mischung von Opern aus den 70er und 80er Jahren, die sich an die erste DVD-Sammlung mit Aufnahmen aus den 60er Jahren anschließt. Neben den oben erwähnten „Oedipus“ von Rihm und „Preußisches Märchen“ von Blacher, werden „Die Gespenstersonate“, „Die Tote Stadt“ und „Montezuma“ vorgestellt.

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