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Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SASHA FIERCE IST TOT – ES LEBE MISS CARTER!

Die Musikerin:

Die amerikanische R&B- und Soulsängerin Beyonce Knowles Carter ist mit über 75 Millionen verkaufter Tonträger und 16 gewonnenen Grammys einer der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Den internationalen Durchbruch hatte sie 1997 mit Destinys Child, mit denen sie Hits wie „Say My Name“, „Bills, Bills, Bills“ oder „Survivor“ hatte. 2003 startete Beyonce ihre Solokarriere mit dem Erfolgsalbum „Dangerously In Love“, das sich elf Millionen Mal verkaufte. Die Mezzosopranistin zählt zu den besten Stimmen des Popbuisness. Auch als Schauspielerin machte sie in Filmen wie „Dreamgirls“ oder „Obsessed“ eine gute Figur. Privat ist sie mit dem Rapper Jay-Z liiert, den sie 2008 heiratete und mit dem sie 2012 eine Tochter bekam. Anfang 2013 sorgte Beyonce gleich mehrfach für Schlagzeilen: Bei der erneuten Amtseinführung von Barack Obama sang sie die Nationalhymne, allerdings als Playback, wie sich später herausstellte. Bei darauf folgenden Superbowl legte sie eine überaus beeindruckende Halbzeitshow hin, die alle Kritiker verstummen ließ. Im Fahrwasser dieses Erfolges kündigte sie für das Jahr 2013 eine erneute Konzerttournee an, die sie einmal um den Globus führen soll.

Das Album:

Die Zahl 4 spielte in Beyonces Leben schon immer eine besondere Rolle. Und so lag es auf der Hand, ihr viertes Studioalbum schlicht mit dieser Zahl zu betiteln. Bereits im Frühjahr 2009 hat sie mit den Aufnahmen für dieses Album begonnen. Nach dem Erfolg des Vorgängers „I Am…Sasha Fierce“ war man gespannt, welches Weg Miss Knowles gehen wird, zumal sie schon im Vorfeld sagte, das sie ihr Alter Ego Sasha Fierce nicht mehr benötigt. In diese Aufnahmen ging sie auch ohne Manager und Vater Matthew Knowles, wodurch Beyonce selbst entscheiden konnte, welchen Sound das Album prägen soll.

Es ist eine recht bunte Mischung geworden. Über 70 Songs präsentierte sie ihrer Plattenfirma, wobei das Augenmerk nicht mehr so stark auf den Dance-Elementen lag, wie noch beim Vorgänger. Das Album ist ruhiger, erwachsener, vielseitiger geworden. Zur Seite standen Beyonce eine Vielzahl bekannter Größen wie Dianne Warren, Babyface oder Ryan Tedder von . Aber auch Beyonce beteiligte sich sehr aktiv am Songwriting.

Hört man das Album zum ersten Mal, wird man womöglich ein wenig stutzen. Mit „1+1“ steht ein ruhiger Titel am Anfang, der sehr gut für die neue Beyonce steht. Natürlich gibt es auch die dancelastigen Uptempo-Nummern, für die Beyonce bekannt ist. „Run The World“ oder „I Care“ rocken sicher die Dancefloors von Helsinki bis Kapstadt, von Hawaii bis nach Ulan Bator. Viele Kritiker bescheinigtem dem Album eine wirre Mischung, die oft nur von Beyonces Stimme getragen wird. Das ist zwar richtig, aber ich finde es gerade gut, wenn eine Sängerin wie Beyonce eine solche Bandbreite anbietet. Mit „Rathter Die Young“ gibt es eine Verneigung an den Funk der 80er Jahre, „I Was Here“ ist eine typische Ballade von Dianne Warren, die aber nicht abgestanden klingt und „Party“ oder „Countdown“ werden alle Hörer begeistern, die eher auf die raplastigen Songs der schwarzen Sängerin stehen. Höhepunkte des Albums sind für mich die zweite Singleauskopplung „Best Thing I Ever Had“, ein Song aus der Schmiede von Altmeister Kenny „Babyface“ Edmonds, und „End Of Time“, deren Drums mich an Michael Jacksons „They Don´t Care About Us“ erinnern.

Trackliste:

01 – 1+1

02 – I Care

03 – I  Miss You

04 – Best Thing I Ever Had

05 – Party

06 – Rahter Die Young

07 – Start Over

08 – Love On Top

09 – Countdown

10 – End Of Time

11 – I Was here

12 – Run The World (Girls)

 

Fazit:

Mit „4“ hat Beyonce genau das Album aufgenommen, das ihr am Herzen lag. Sicher wird es den einen oder anderen Hörer irritieren, das sie nicht zwölf altbekannte Songs aufgenommen hat. Doch Beyonce kann sich das ohne Probleme erlauben. Stimmlich ist sie Kolleginnen wie Rihanna oder Lady Gaga weit überlegen. Musikalisch ist sie es spätestens jetzt auch. Ohne den bekannten Sound zu vergessen, hat sie Stilelemente von Lionel Richie, oder in ihre Musik aufgenommen und mit „4“ ein vielschichtiges und interessantes Album vorgelegt.

 

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