A Different Kind Of Truth

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

A Different Kind Of Truth von

Die Band:

Seit fast vierzig Jahren zählt die Band um Ausnahmegitarrist Eddie van Halen zu den Aushängeschildern des amerikanischen Hardrocks. Über 75 Millionen Alben hat die Band bis dato verkauft und dabei Höhen, Tiefen und zahlreiche Umbesetzungen erlebt. Auf dem Höhepunkt 1983 veröffentlichte die Band das Album „1984“. Das letzte mit Sänger David Lee Roth, der danach die Band verließ und von Sammy Hagar beerbt wurde, der ebenfalls große Erfolge mit Van Halen feiern konnte.

Das Album:

Vierzehn Jahre nach ihrem letzten Studioalbum melden sich Van Halen mit einem neuen Studioalbum zurück. Die eigentliche Sensation ist jedoch die Tatsache, dass sich Eddie van Halen und David Lee Roth ausgesöhnt haben und nunmehr der charismatische Frontmann erstmals seit 29 Jahren wieder auf einem Album der Band zu hören ist. Komplettiert wird das Lineup wieder durch Eddies Bruder Alex van Halen am Schlagzeug und Eddies Sohn Wolfgang van Halen, der Michael Anthony am Bass ersetzt, der nunmehr mit Sammy Hagar bei der Supergroup „“ Erfolge sammelt.

Selten wurde ein Rockalbum so sehnsüchtig erwartet, wie die neue Scheibe, ist sie doch indirekt der Nachfolger des Megasellers „1984“, der unter anderem den Hit „Jump“ beinhaltete. Solche Hits sucht man auf „A Different Kind Of Truth“ vergeblich, zumal das meiste Material nicht wirklich neu ist. Aber das ist auch gut so. Tracks wie „Tattoo“, der Opener und zeitgleich auch die erste Single ist, „She´s a Woman“, „Outta Space“, „Big River“ oder „Beats Workin´“ stammen aus der Anfangszeit von Van Halen und sind damals nicht über den Demostatus herausgekommen.

Jetzt hat man diese Songs wieder ausgegraben und zeitgemäß ins neue Jahrtausend überführt. Und das erstaunlich gut. Van Halen klingen zwar nicht mehr wie die amerikanische Vorzeigekapelle, die mit Hits wie „Why Can´t This Be Love“ oder „When It´s Love“ Stadien füllte, sondern eher nach einer  rauchigen Rockband, die in einem Club um ihr Publikum buhlt.

Vor allem Eddie van Halen ist über jeden Zweifel erhaben. Sein Gitarrenspiel ist immer noch ein Genuss , wobei mir sein Spiel an vielen Stellen fast noch zu kurz kommt. David Lee Roth ist erstaunlich gut bei Stimme und macht bei Songs wie „Bullethead“ oder „Stay Frosty“ eine ausgesprochen gute Figur.

Trackliste:

01 – Tatoo

02 – She´s The Woman

03 – Youn  And Your Blues

04 – China Town

05 – Blood And Fire

06 – Bullethead

07 – As Is

08 – Honeybybysweetiedoll

09 – The Trouble With Never

10 – Outta Space

11 – Stay Frosty

12 – Big River

13 – Beats Workin´

 Fazit:

Fernab jeglicher Synthies liefern Van Halen mit David Lee Roth ein solides, straightes Hard Rock Album ab, dass sicher viele überraschen wird. Zum einen sind die Songs nicht mehr so massentauglich wie noch zu Zeiten von „1984“ oder der Hagar-Ära, zum anderen überrascht der Sound, der dieses Album ausmacht.

Viele Songs gefallen erst nach dem dritten oder vierten Hören. Ein echter Klassiker befindet sich aber nicht auf dem Album. Insgesamt äußerst solide Kost für jeden Fan handgemachter, härterer Rockmusik.

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