A Long Way Down

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A Long Way Down

Clara Drechsler (Übersetzer). Knaur TB 2006, Taschenbuch, 400 Seiten, € 5,98

Rezension von: SMartens | Rezensionsdatum:

A Long Way Down von

Die Story

„A Long Way Down“ erzählt die Geschichte von vier Lebensmüden zu in .

Martin, Maureen, Jess und JJ begeben sich alle unabhängig voneinander auf ein , um zu begehen. Die Tatsache dass sie dort aufeinander treffen sorgt jedoch dafür, dass keiner von ihnen den Plan einsam zu sterben in die Tat umsetzen kann. Die vier Protagonisten rekapitulieren nun jeweils aus der Ich-Perspektive die Umstände, welche sie an diesem Silvester-Abend auf das Hochhaus geführt haben, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Und obwohl die vier sehr verschieden sind, helfen sie einander, den erst einmal zu verschieben.

Fazit

„A Long Way Down“ ist ein , wie er im Buche steht. Statt das Leben einer einzelnen Person oder einen Abschnitt dessen zu beschreiben, wie es der klassische Roman in der Regel tut, befasst sich Nick Hornby hier gleich mit vier Protagonisten, welche jeweils aus der Ich-Perspektive erzählen und dabei den Leser direkt ansprechen. Die Tatsache, dass die Charaktere sehr verschieden sind, sorgt für viel Abwechslung.

  • Martin der TV-Moderator ist ein selbstverliebter Frauenheld, den eine Affäre mit einer 15-Jährigen jedoch Karriere und Ehefrau, schließlich sogar seine Freiheit im Rahmen einer Haftstrafe gekostet hat.
  • Maureen als Martins Gegenentwurf ist eine sehr religiöse, alleinerziehende Mutter eines schwerbehinderten Sohnes, welche sehr weltfremd wirkt, unter anderem durch die Tatsache, dass sie sich nicht trauen würde, zu fluchen
  • JJ der amerikanische Musiker, der Band und Freundin verloren hat und im Gegensatz zu Maureen ständig flucht, jedoch andererseits auch sehr sensible Züge zeigt und eine gewisse Intelligenz an den Tag legt
  • Jess ist mit ihren 18 Jahren das Küken in der Runde und redet, wie es sich für einen Teenager gehört, wie der Mund ihr gerade gewachsen ist und darüberhinaus ohne Punkt und Komma.

Die Geschichte lebt von der Einzigartigkeit der Charaktere, welche aufgrund der genutzten Ich-Perspektive besonders deutlich zum Tragen kommt. Je nach Perspektive wechselt der Ton von sarkastisch bis hin zu sehr emotionalen Passagen. Während einige Charaktere durchaus Humor an den Tag legen, sind andere wiederum eher unfreiwillig komisch.

Zudem eint, wie erwähnt, der Entschluss des Selbstmords alle vier Protagonisten, so dass man als Leser eigentlich permanent auch emotional stark an die jeweiligen Charaktere und ihr gebunden ist.

A Long Way Down ist ingesamt eine schöne, erfrischende Geschichte, welche aufgrund der Diversität der Protagonisten und ihrem gemeinsamen Schicksal den geneigten Leser durchaus zum Lachen, aber auch zum Weinen bewegen kann.

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