A Scanner Darkly

Autorenwertung
  • Animationen
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  • Synchronisation
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  • Geschichte
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  • Faszination
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  • Spannung
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  • Gesamt
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Rezension von: istillreadbooks | Rezensionsdatum:

A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm

Inhalt
„A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm“ zeichnet ein dunkles Bild vom Amerika der Zukunft. Das halbe Land ist der mysteriösen Droge Substanz D verfallen, und der Kampf gegen die Droge und die grassierende Drogensucht scheint bereits verloren. Auch diejenigen, die eigentlich auf der Seite des Gesetzes stehen und die Bevölkerung vor der Droge schützen sollen, sind oftmals abhängig – einer von diesen verzweifelten Menschen, die im Zwiespalt zwischen einer guten Absicht und der eigenen Sucht und Machtlosigkeit stehen, ist der Polizist Fred.

Doch nicht nur das Gefüge der amerikanischen Gesellschaft hat sich in „A Scanner Darkly“ grundlegend verändert, auch die technologischen Möglichkeiten sind mit heutigen Entwicklungen nicht vergleichbar, so gehören etwa Anzüge, die dafür sorgen, dass der Träger eines solchen Anzugs sekündlich automatisch sein Aussehen verändert, zur „Standardausrüstung“ eines jeden verdeckten Ermittlers. Auch Fred ist ein solcher verdeckter Ermittler, und dank das Anzugs kennt niemand seine wahre Identität – so erhält Fred eines Tages auch die Aufgabe sich selbst zu beschatten, um dadurch der Quelle von Substand D auf die Spur zu kommen. Dieser Aufgabe ist Fred jedoch nicht gewachsen – er verliert immer mehr den Blick für sein eigenes Ich und sein Leben gerät immer mehr aus den Fugen und taumelt zielsicher dem Abgrund entgegen.

Ein abgedrehtes Werk, das insbesondere durch seine Bildgewalt beeindruckt
„A Scanner Darkly“ ist die filmische Umsetzung eines Literaturklassikers von Philip K. Dicks. Bei der Umsetzung der Romanvorlage bediente sich der Regisseur des Retoskop-Verfahrens, der Film wurde also zuerst mit „echten“ Schauspielern abgedreht (hierbei wirkten unter anderem und mit) und dann später aufwändig in einen überspitzten Zeichentrick-Film verwandelt.

Dies erwies sich als absoluter Glücksgriff, denn so wird „A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm“ zu einem Film, der optisch mühelos mit so bekannten Meisterwerken des Genres wie „Sin City“ oder „Renaissance“ mithalten kann, inhaltlich jedoch mit einer so durchgedrehten Story aufwarten kann, dass auch alle Freunde von paranoiden, schizophrenen Streifen, die sonst mit dem Themenkomplex „Zeichentrick“ vielleicht nicht viel anfangen können, an dem Film Gefallen finden werden.

Dabei ist der Handlungsverlauf von „A Scanner Darkly“ durchaus nicht immer ganz einfach zu durchschauen – die einzelnen Charaktere sind ständig von „Substanz D“ benebelt, und die unglaublich skurril anmutenden Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten, die unmissverständlich im Wesentlichen dem verheerenden, für den Zuschauer jedoch vielmehr amüsanten Einfluss der Droge „Substanz D“ geschuldet sind, sorgen dafür, dass nicht nur die Protagonisten selbst manchmal nicht mehr so genau wissen, was „hier eigentlich gespielt“ wird…

Fazit
„A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm“ schaffte es leider nie bis in die deutschen Kinos, und so blieb der Film auch einem größeren Publikum vorenthalten. Liebhaber von schön ausgestalteten, „stylischen“ Bildern sollten „A Scanner Darkly“ jedoch nicht verpassen – denn nicht nur die Optik, sondern auch die fast schon als wahnsinnig zu bezeichnende Story des Films kann vollends überzeugen.

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