A Way Away

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MYSTISCHER POP-ROCK AUS DEM HOHEN NORDEN!

Die Band:

Indica ist eine finnische Band, die 2001 von den beiden Schulfreundinnen Johanna Salomaa (Gesang, Violine, Gitarre) und Heini Sälsä (Gitarre, Gesang) gegründet wurde. Kurz darauf stießen Sirkku Kartonen (Keyboard, Klarinette, Gesang), Jenny Julia (Bass, Gesang) und Laura Häkkänen (Schlagzeug) zur Band. 2003 unterschrieben sie ihren ersten Plattenvertrag und veröffentlichten das Album „Ikuinen Virta“. Mit den folgenden Alben, die ebenfalls in finnischer Sprache aufgenommen wurden, festigte die Band ihren Still, den sie Mystik-Romantik-Pop nennt. 2007 tourten Indica als Support von , was den Bekanntheitsgrad der Band erheblich steigerte. -Chef Toumas Holopainen war von Indica so angetan, dass er seitdem als Produzent agiert.

Das Album:

Nach fünf Alben in finnischer Sprache beschloss man, jetzt auch den Rest von Europa zu erobern. Zusammen mit Toumas Holopainen und dem Arrangeur Pip Williams ging es nach London, um das erste englischsprachige Album aufzunehmen. Wer den Weg von Indica schon länger verfolgt, wird etwas überrascht sein, denn bei „A Way Away“ handelt es sich nicht um neues Material, sondern um verschiedene Neuaufnahmen ausgewählter Titel der bisherigen Alben, die sowohl in textlicher, als auch musikalischer Hinsicht überarbeitet worden sind.

Indica werden oft in die Symphonic-Metal-Ecke gesteckt, was sicher auch durch die Tatsache begründet ist, dass sie nunmehr beim Genre-Label unter Vertrag stehen. Doch wer hier Metal erwartet wird unter Umständen  böse überrascht sein, denn die Musik der finnischen Frauen ist alles andere.

Wer sich jedoch auf Indica einlässt, unternimmt eine durchaus gefällige Reise in mystisch-orchestrale Gefilde. Wo Nightwish den Begriff Symphonic Metal nachhaltig definiert haben, fallen Indica eher in die Richtung Symphonic Pop. Sicher, Titel wie „Islands Of Light“, „Scissor, Paper, Rock“ oder „As If“ besitzen harte Riffs und gefallen auch Rockfans, doch mehr ist das nicht. Allerdings ist das Album immer dann wirklich gut, wenn die Songs schneller werden. Schwachpunkte gibt es bei den ruhigen Nummern. Sei es das mittelalterliche „Lilja´s Lament“ oder das ausufernde „Eerie Eden“ – die leisen Nummern konnten mich nicht wirklich überzeugen, zumal hier auch die Stimme von Johanna Salomaa etwas nervig ist.

Trackliste:

01 – Islands Of Light

02 – Precious Dark

03 – Children Of Frost

04 – Lilja´s Lament

05 – In Passing

06 – Scissor, Paper, Rock

07 – A Way Away

08 – As If

09 – Straight And Arrow

10 – Eerie Eden

 

Fazit:

Immer wieder werden bei Indica Vergleiche mit Nightwish gezogen. Doch diese sind nicht angebracht, da Indica eine ganz andere Musikrichtung bedienen, Mit „A Way Away“ legen die fünf finnischen Frauen ein englischsprachiges Debüt vor, dass durchaus Lust auf Mehr macht. Die mystisch angehauchte Musik und die orchestralen Passagen sind recht abwechslungsreich und machen Spaß. Titel wie „Islands Of Light“ oder „As If“ sind echte Kracher und machen deutlich, dass man diese Band im Hinterkopf behalten sollte.

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