Aftermath Of The Lowdown

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MEHR ALS NUR EIN SOLOALBUM

Der Musiker:

Einem großen Publikum ist der Gitarrist und Songwriter Richie Sambora als zweiter Kopf hinter Jon bei der Rockband bekannt. Unzählige Hits hat der Musiker für die Band geschrieben. Bevor er 1983 zu stieß, tourte er mit einer Band namens The Message und spielte seinerzeit auch bei als Gitarrist vor. Erst mit kam dann aber der weltweite Erfolg, der bis heute andauert. Trotzdem wollte er es auch als Solokünstler wissen. 1991 erschien sein erstes Soloalbum „Stranger In This Town“, sieben Jahre später kam „Undiscovered Soul“ auf den Markt

Das Album:

Vierzehn Jahre hat sich Richie Sambora jetzt Zeit gelassen, um sein drittes Soloalbum zu veröffentlichen. Oft haben Soloalben bekannter Bandmusiker den Touch, ein Abfallprodukt des Bandmaterials zu sein. Davon ist Richie Sambora weit entfernt. Im Gegenteil. Er setzt nicht auf die Bon-Jovi-Trumpfkarte, sondern liefert ein überaus rundes Album ab, dass mit erfrischend viel Abwechslung aufwarten kann.

Das fängt schon beim Opener „Burn That Candle Down“, der beim ersten Hören recht sperrig daherkommt und gerade deshalb auch härtere Rockfans überzeugend wird. Mit „Every Road Leads Home To You“ folgt die erste Single. Ein Song, der echtes Hitpotential besitzt und auch textlich überzeugen kann. Der Song schielt ein wenig auf den Sound von Coldplay, ohne diesen aber platt zu covern. Im weiteren Verlauf gibt es kraftvolle Balladen mit einer Countrynote („Taking A Chance On The Wind“, „Weathering The Storm“ oder „I´ll Always Walk Beside You“) und flotte Rocknummern wie „Nowadays“ und „Learning How to Fly With A Broken Wing“. Als echte Höhepunkte des Albums entpuppen sich nach mehrmaligen Hören zwei Songs. „Sugar Daddy“ ist eine Nummer, die mit Stimmverzerrer und anderen Effekten arbeitet und wie der Opener etwas gewöhnungsbedüftig ist, dafür aber nachhaltig wirkt. Mit sechseinhalb Minuten ist „You Can Only Get So High“ der längste Song des Albums. Eine monströse Ballade, die mit Klavierbegleitung beginnt und in einem tollen Bandfinale gipfelt. Den Abschluss macht dann „World“, eine ruhige Nummer, die das Album ausgezeichnet beendet.

Trackliste:

01 – Burn That Candle Down

02 – Every Road Leads Home To You

03 – Taking A Chance On The Wind

04 – Nowadays

05 – Weathering The Storm

06 – Sugar Daddy

07 – I´ll Always Walk Beside You

08 – Seven Years Gone

09 – Learning How To Fly With A Broken Wing

10 – You Can Only Get So High

11 – World

 

Fazit:

Richie Sambora legt mit „Aftermath Of The Lowdown“ ein hörenswertes Album vor, dass sich hinter seinen ersten beiden Soloalben nicht verstecken muss. Es gibt mit „Every Road Leads Home to You“ einen Song, der echtes Hitpotential besitzt und zeigt, dass Richie Sambora auch ohne seine Stammband Hits produzieren kann. Ansonsten wird es sicher auch den klassischen Bon-Jovi-Fans gefallen, auch wenn Richie Sambora stimmlich nicht ganz so stark ist wie sein Kumpel Jon. Aber auch Hörer der Foo Fighters oder Coldplay werden bei „Aftermath Of The Lowdown“ voll auf Ihre Kosten kommen. Ein ausgezeichnetes Rockalbum eines Vollblutmusikers, der in seinen Texten vieles von sich verarbeitet hat.

 

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Ein Kommentar to “Aftermath Of The Lowdown”

  1. Lutz Thuns schreibt:

    Lieber Michael, eine sehr anschauliche und lebendige Rezension. Viele Grüße, Lutz.

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