Agatha Christie: Das fahle Pferd

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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Das fahle Pferd

Das Buch ist im Jahre 1984 im Verlag aus München erschienen. Es ist 190 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Mord auf Bestellung hat es schon immer gegeben. Das „Fahle Pferd“ hat die Perfektion aber auch die Spitze getrieben. Wenn gewünscht, werden Erbonkel oder lästige Ehefrauen auf telepathischem Wege ins Jenseits befördert. Der Auftraggeber bleibt dabei unbehelligt. Kein Gericht würde schließlich einen solchen Hokuspokus glauben.

Die Autorin und der Verlag

Die Autorin hat sich ja selbst durch eine Autobiographie der Öffentlichkeit vorgestellt. Daher werde ich an dieser Stelle nicht weiter auf sie eingehen, sondern ein paar Fakten über das Buch in den Vordergrund rücken.

Über das Buch

„Das fahle Pferd“ ist der 52. Kriminalroman der englischen Erfolgskriminalschriftstellerin. Das englischsprachige Original kam 1961 erstmals in England auf den Markt. Die deutsche Übersetzung folgte 1962.

Das fahle Pferd ist eine Figur aus der Bibel. Es ist das Pferd des vierten Apokalytischen Reiters. Der Tod selbst ist der Reiter dieses Pferdes.

Mit der Kriminalschriftstellerin Aridne Oliver sowie Major Despard und seiner Frau Rhoda gibt es Figuren, die dem krimiliebenden Leser aus anderen Krimis der Christie bekannt sind.

Die Besonderheit dieses Buches liegt darin, daß mal nicht Hercule Poirot oder Miss Marple als Detektive vorkommen. Der Buchautor und Historiker Mark Easterbrook steht hier im Vordergrund. Er erzählt die Geschichte teilweise in der Ich-Form.

Die eigentliche Buchbesprechung

Das Buch gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Büchern der Christie. Zu Recht nicht? Es ist gut lesbar geschrieben und  sicherlich auf seine Art auch spannend. Spiritismus und Okkultismus sind vielen Kriminalromanen aber genauso fremd wie die Vergiftung mit Thallium.

Mord und Totschlag, Liebe, Haß und Eifersucht – sie mögen vielen Lesern als handfestere Bestandteile von Kriminalromanen erscheinen.

Auf den ersten Blick mag das Buch nicht so recht in den Werkskanon der Christie passen. Das Buch reflektiere die Bücher von Dennis Wheatley, die zur damalien Zeit wohl sehr beliebt gewesen sein sollen.

Die Bücher von Wheatley kenne ich persönlich überhaupt nicht. Das vorliegende fahle Pferd gefällt mir aber trotzdem. Vielleicht auch deswegen, weil es so aus dem sonst üblichen Rahmen der Christie fällt.

Und so ganz nebenbei gefragt: Gab es nicht vor einigen Jahren ganz reale Kriminalfälle in Großbritannien, in denen es auch um die Vergiftung mit Thallium ging. Irgendetwas in der Richtung ist diffus in meinem Langzeitgedächnis hängen geblieben, ohne daß ich mich an Details erinnern kann.

Ein Fazit

Das Buch bietet gute und empfehlenswerte Kriminalliteratur. Nicht nur Christie-Fans sollten es zur Hand nehmen.

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