Age of the Joker

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Instrumentalisierung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Age of the Joker von Edguy

Trackliste:

01 – Robin Hood

02 – Nobody´s Hero

03 – Rock Of Cashel

04 – Pandora`s Box

05 – Breathe

06 – Two Out Of Seaven

07 – Faces In The Darkness

08 – The Arcane Guild

09 – Fire On The Downline

10 – Behind The Gates To Midnight World

11 – Every Night Without You

Die Band

Nach dem vorerst erfolgreichen Abschluss seines Musikprojektes ist wieder mit seinen Bandkollegen Jens Ludwig (Gitarre), Dirk Sauer (Gitarre), Tobias Exxel (Bass) und Felix Bohnke (Drums) ins Studio gegangen, um das neunte Studioalbum einzuspielen. Ein Album, dass Edguy auf einer großen Welttournee ab September 2011 auf dem gesamten Globus präsentieren werden.

Das Album:

Vorschusslorbeeren gab es für „Age of the Joker“ zuhauf. Im Vorfeld wurde das Album einigen Fachjournalisten und diversen Szenemagazinen vorgestellt, die sich allesamt sehr lobend über das Album geäußert haben. Nach den überaus erfolgreichen Avantasiaalben „The Wicked Symphony“ und „Angel of Babylon“ war man natürlich sehr gespannt, ob Tobias Sammet sein Songwriterpulver verschossen oder ob er auch für seine Hauptband noch genügend Material in der Hinterhand hat.

Wie er selbst in einem Interview zugab, war er zunächst ausgebrannt, konnte sich dann jedoch sehr schnell in die neuen Songs einfinden. Jetzt liegt „Age of the Joker“ mit einer Spielzeit von über einer Stunde vor und liefert schon einmal viel Masse. Doch wie verhält es sich mit Klasse?

Den Auftakt bildet „Robin Hood“ ein achteinhalbminütiger Rocker, der mit einem sehr eingängigen Refrain daher kommt und das Album ausgezeichnet eröffnet. Zu diesem Song (in gekürzter Form) wurde auch ein Video gedreht, dass mit einem gut aufgelegten Bernhard Hoecker (Switch, Genial daneben) absolut sehenswert ist.

Mit „Nobodys Hero“ folgt ein Kracher, der sicher zum Liveprogramm der anstehenden Tour gehören wird. Ebenfalls in diese Kategorie fällt „Rock Of Cashes“, dass eher im Midtempobereich angesiedelt ist, jedoch mit einem eingängigen Refrain zu gefallen weiß und durch irische Klänge am Schluss den Hörer überrascht.

Sehr experimentierfreudig zeigen sich Edguy bei „Pandoras Box“, in dem Blueselemente verarbeitet werden und ein Banjo ertönt, das nicht zu Pflichtinstrumentalisierung einer Powermetalband gehört. Nach diesen Songs liegt die Messlatte sehr hoch und Edguy haben bis zu diesem Zeitpunkt bewiesen, dass die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren.

Die folgenden Songs sind sind nicht wesentlich schlechter, brauchen jedoch zwei bis drei Durchgänge, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Mit „Breathe“ gibt es einen keyboarduntermalten Rocker, bevor mit „Two Out Of Seven“ (vermutlich die nächste Single) wieder die Experimentierfreudigkeit von Edguy zum Vorschein kommt. „Faces In The Darkness“, „The Arcane Guild“ und „Fire Down The Downline“ sind schon typische Edguy-Songs, die alle Headbanger zufriedenstellen werden.

Ein echtes Highlight ist „Behind The Gates To Midnight World“, dass wie ein Metallicasong beginnt und sich nach und nach zu einer eigenen Metalopera entwickelt. Zum Abschluss dann noch etwas Zuckerguss: „Every Night Without You“ ist ein echter Schmachtfetzen, der auch Frauenherzen höher schlagen lässt.

Fazit:

Es ist erstaunlich, was aus der Schülerband aus Fulda geworden ist. Schon lange als die designierten Nachfolger der Scorpions gehandelt, liefern Edguy mit „Age of the Joker“ eines der besten Metalalben des Jahres 2011 ab. Fans der ersten Stunde mögen beklagen, dass sich die Band ein wenig vom reinen Powermetal abgewandt hat. Eine Einschätzung, die ich nicht teilen kann. Auch diese Scheibe hat genügend Drive und Melodie, um auch kritische Hörer zu überzeugen. Insgesamt ist das Album ein Pflichtkauf für jeden Metalfan.

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