Alera: Geliebter Feind

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Alera - Geliebter Feind

Henriette Zeltner (Übersetzer). Piper 2010, Gebundene Ausgabe, 560 Seiten, € 18,95

Rezension von: Jennifer Torzecki | Rezensionsdatum:

Alera – geliebter Feind von der amerikanischen Autorin ist der erste Band der Fantasy-Trilogie um Alera, der Kronprinzessin von Hytanica, und stellt Kayla Cluvers Debutwerk dar.

Inhaltliches:

Die 16-jährige Alera ist die älteste Tochter des Herrscherpaares von Hytanica, und damit spätere Thronerbin. An ihren 18. Geburtstag soll Alera verheiratet werden und mit ihrem Ehemann Hytanicas Thron übernehmen. Der König hält fest an der Vorstellung, dass die Wahl des Bräutigams auf Steldor, den Sohn Elitegarde-Hauptmanns fallen soll, für den Alera allerdings nicht das Geringste übrig hat. Kurze Zeit später wird ein junger Cokyrier namens Narian in der Stadt festgenommen, der sich als der vor 16 Jahren von Cokyri entführte und totgeglaubte Kyenn entpuppt. Alera erfährt, dass Narian, laut einer alten Sage Hytanicas Ende herbeiführen könnte, ist aber zu fasziniert von ihm. Die beiden kommen sich näher und schon bald entwickeln sich mehr als nur freundschaftliche Gefühle, der Bedrohung zum Trotz. Doch als der König Alera ein Heiratsultimatum stellt, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Ist die junge Liebe zum Scheitern verurteilt? Wie wird sich Alera entscheiden?

Hintergründiges:

Die Geschichte um Alera, der Kronprinzessin Hytanicas, spielt zu einer Zeit, in der sie Erinnerungen an den Krieg von vor 16 Jahren zwischen Hytanica und Cokyri noch geistesgegenwärtig sind und sich die Folgen von damals bis in die Gegenwart ziehen. Alera wurde zum Kriegsende hin geboren und kennt die Geschehnisse nur aus Erzählungen. Nachdem Cokyri damals hytanische Babys entführt und ermordet hat, war urplötzlich Schluss mit den Kriegsangriffen und es kehrte eine lauernde Ruhe ein zwischen den verfeindeten Ländereien. Als Narien auftaucht und sich als einer der verschleppten hytanischen Söhne entpuppt, der zwar entführt, aber nicht ermordet, sondern in Cokyri großgezogen wurde, holt die Vergangenheit Hytanica wieder ein. Für Alera ist die Zeit der verschärften Sicherheitsmaßnahmen nicht immer leicht, da sie die zum Teil feindlichen Reaktionen auf Narian nicht versteht.

Fazit:

Kayla Cluvers Debut Alera – geliebter Feind ist sehr schön, liebevoll und verständlich geschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach gehalten, was ein schnelles Lesen ermöglicht; die Seiten fliegen wortwörtlich vorüber. Kayla Cluver schafft es, jedem Protagonisten des Buches Einzigartigkeit und Individualität zu schenken, ihn aber auch einer Entwicklung zu unterziehen. Vorallem bei Alera, Steldor und Narian wird dies deutlich. Zu dem hat die Autorin einen augeprägten Sinn für Detailbeschreibungen, was zum Einen sehr schön für das Einlesen ins Geschehen und Erleben des Geschriebenen ist, zum Anderen manchmal etwas von den Hauptereignissen ablenkt.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der erste Teil der Trilogie lässt auf Großartiges hoffen. Ich bin gespannt!

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