All American Nightmare

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  • Cover
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  • Lyrics
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  • Unterhaltung
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  • Melodie
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  • Sound
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: LillieRose | Rezensionsdatum:

Hinder – All American Nightmare

Die Band:

Der Oklahoma-City-Fünfer ist eine Post-Grunge-Rockband und gründeten sich aus einer Jamsession heraus  im Juli 2001. 2005 erschien ihr erstes Studioalbum „Extreme Behavior“ beim Plattenlabel Universal.

Obwohl die Kritiken zu Beginn schlecht ausfielen entwickelte das Album sehr schnell einen großen kommerziellen Erfolg. Ein Jahr nach Veröffentlichung erreichte das Album Doppel-Platin in den USA.

In Deutschland wurde die Band mit ihrem Hit“ Lips of an Angel“ bekannt.

Die CD:

Das erste Album „Extreme Behavior“ war weltweit sehr beliebt und wurde millionenmal verkauft. Das zweite Album „Take It To The Limit“ war nicht weniger gut,  verkaufte sich jedoch sehr schlecht. Nur ein Fünftel  der, durch den Erstling eingespielte Summe, konnte die CD einspielen.

Auf dem dritten Studioalbum klingen Hinder leider zu prollig und zu einfach. Rockmusik die ins Ohr geht ist zwar gut, wenn sie sich jedoch nicht im Ohr verankern kann hat die Band etwas falsch gemacht. Und genau das ist stellenweise bei „ All American Nightmare“ passiert. Denn nicht alle Lieder weisen Hitpotenzial auf, einige Tracks versinken im Mittelmaß.

Aber trotzdem sind nicht alle Songs sind langweilig, der Opener, und Songs wie „Striptease“ und „Waking Up The Devil“, weisen klare Einflüsse der 80er Jahre Glam-Rockbands wie Mötley Crue auf und verleiten zum mitsingen.

Es gibt auch einige melancholische Nummern, wie zum Beispiel „Everybodys Wrong“, hier erinnern Hinder an Skid Row und tragen ein gewisses South-Rock-Feeling in sich.

Der Longplayer umfasst 10 Songs und weist eine Länge von knapp 40 Minuten auf.

Fazit:

Hinder erinnern sehr stark an Nickelback, was eigentlich schade ist. Denn die Band um Frontmann Austin Winkler besitzen eine Menge Potential.  Sie könnten den Rock neu revolutionieren, versuchen aber leider in die Fußstapfen diverser Rockgrößen zu treten.

Wer Hinder noch nicht kennt, sollte sich die ersten beiden Alben kaufen und diese als erstes hören. Vor allem auf Extreme Behavior zeigt die Band ihre wahre Größe.

All American Nightmare ist ein, weniger anspruchsvolles und nicht besonders originelles, aber dennoch  solides Studioalbum mit Höhen und Tiefen.  Wir dürfen uns trotzdem  auf eine junge Rockband freuen, die sich in den nächsten Jahren zu einer festen Größe im Rock-Genre etablieren kann.

Jeder Höher der auf Rockmusik steht wird in Hinder vielleicht seine nächste Lieblingsband finden können. Fehlt nur noch die längt fällige Tour durch Europa. Denn bisher durfte man die Fünfköpfige Band aus Oklahoma nur in den USA und Kanada live sehen – was doch irgendwie sehr schade ist!

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