Allan Campbell McLean: Ein Dieb im Dorf

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Ein Dieb im Dorf

Das vorliegende Buch ist im Jahre 1990 im aus Würzburg erschienen. Es ist 191 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Neil lebt mit seiner Mutter und seiner Schwester Marion auf der schottischen Insel Skye. Viehzucht und Schafe sind die Lebensgrundlage in dem bäuerlich geprägten Dorf. Doch als sein Bruder Roderick für kurze Zeit auf Heimaturlaub kommt – Roderick arbeitet als Seemann und Fischer -, kommt eine ganz neue Arbeit auf die beiden jungen Männer zu. Es verschwinden immer wieder Schafe auf rätselhafte Art und Weise. Dafür kommen Mitrauen und Verdächtigungen gegen den eigenen Nachbarn in dem Buch hinzu. Das früher so friedliche Miteinander der Menschen ist vergiftet. Kann der Dieb gefangen werden?

Über den unbekannten Autoren

Allan Campbell McLean (1922 – 1989) ist ein britischer Schriftsteller und Politiker. Er stammt ursprünglich aus Lancashire, lebte aber lange Zeit in Schottland. Neben fünf Büchern für Kinder hat er auch diverse Romane für Erwachsene geschrieben.

McLean ist im deutschen Sprachraum wohl völlig unbekannt. Es gibt jedenfalls im Internet keine deutschsprachigen Informationen über ihn. Auch der englischsprachige Eintrag in die Enzyklopädie Wikipedia wirkt unbefriedigend.

Über den Verlag

Der Arena Verlag ist ein Verlag für Kinder- und Jugendliteratur. Er hat seinen Sitz in Würzburg. Er wurde am 19. September 1949 von Georg Popp gegründet, gehört aber heute zur Braunschweiger Westermann-Gruppe. Mit rund 2.500 lieferbaren Titeln vom Pappbilderbuch bis zum Hörbuch deckt er die moderne Bandbreite der Kinder- und Jugendliteratur ab.

Die Buchbesprechung

Das Buch bietet gute Jugendliteratur. Es ist ein Mittelding zwischen Abenteuergeschichte und Kriminalroman. Vordergründig geht es darum, einen Diebstahl aufzuklären. Gleichzeitig schildert es das Leben in einer rauen, von Männern dominierten Gemeinschaft. Hier zählen die Fäuste noch mehr als das geschliffene geschrieben Wort. Mit ein bißchen gutem Willen kann man dem Buch also auch unterstellen, daß es menschliche Werte vermittelt, etwa Heimatgefühl, Ehrlichkeit, Gemeinschaft und Familie.

Die Geschichte wird atmosphärisch dicht erzählt. Bis zuletzt ist nicht klar, wer der Übeltäter ist. Erst eine Falle, in die der Dieb ahnungslos tappt, verrät ihn. Die Charaktere werden nicht so plump und vorhersehbar beschrieben wie in manchen erfolgreicheren Jugendbuchserien; man kann sich leichter in sie hineinversetzen und sie in sein Herz (als Leser) schließen. Dies gilt insbesondere für die beiden jungen Männer, die sich aus eigenem Antrieb heraus erfolgreich bemühen, diejenigen Untaten aufzuklären, die den Frieden in ihrem Dorf zerstören.

Das Fazit

Hier liegt ein durchaus gelungenes Buch für Jugendliche vor. Es erzählt ansprechend eine spannende Geschichte. Elemente der Kriminalliteratur werden mit Elementen der Wertevermittlung verbunden.

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