Amanda Cross: Tödliches Erbe

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Tödliches Erbe

Das Buch ist im Jahre 1990 Deutscher Taschenbuch – Verlag, München erschienen; es ist 213 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Als die Literaturprofessorin Kate Fansler mit ihrem Kollegen Max Reston an die Küste fährt, ahnt sie nicht, dass sie dort eine Leiche finden wird. Ein Fall für die Kriminalpolizei? Eher nicht. Schließlich kann Fansler den Fall auch alleine lösen.

Über die Autorin

Carolyn Gold Hamilton ist auch unter ihrem Pseudonym Amanda Cross bekannt. Sie wurde am 13. Januar 1926 in East Orange, New Jersey geboren. Die Schriftstellerin und Feministin studierte an der renommierten Frauen-Universität Wellesley College bei Boston und englische Literatur an der Columbia Universität in New York City. Ihr Ehemann James Heilbrun war Professor für Wirtschaftswissenschaften und Vater ihrer drei Kinder. 1986 wurde sie die erste Direktorin des Forschungsinstitutes für Frauenfragen an der Columbia Universität. Heilbrun starb am 9. Oktober 2003 in New York durch Freitod.

Über die Protagonistin

Kate Fansler, die Protagonistin ihrer 13 Kriminalromane, ist auch eine Professorin für englische Literaturwissenschaft an der New Yorker Universität. Fanslers Schwerpunkt ist das Viktorianische Zeitalter. Die meister ihrer Fälle sind dementsprechend auch im akademischen Milieu angesiedelt. Fansler löst die Fälle nicht durch actionreiche Abenteuer, sondern eher durch „niveauvolle Gespräche mit allen Beteiligten“.

Der Rechtsanwalt Reed Amhearst ist der Partner, der ihr beim Lösen der Kriminalfälle hilft. Fansler heiratet ihn auch im Laufe der Serie. Fansler legt jedoch Wert auf ein eigenständiges Auftreten. Außerdem besitzt sie „eine sentimentale Vorliebe für Kinder“, wie es die Sekundärliteratur ausdrückt, und hat eine Schwäche für fettes Essen. In dem Roman „Gefährliche Praxis“ aus dem Jahre 1964 betritt sie das Licht der literarischen Öffentlichkeit.

Die Buchbesprechung

Der vorliegende Roman ist ein Gesellschaftsroman, der im universitär-elitären Milieu spielt und Frauenthemen zu sehr in den Mittelpunkt rückt. Auf einen Großteil der Handlung könnte man durchaus verzichten, ohne dass ein inhaltlicher oder gar qualitativer Verlust zu verzeichnen gewesen wäre. Für einen kurzen Augenblick wird es nur am Ende spannend und actionreich.

Die einseitig feministische und universitäre Ausrichtung überzeugt nicht. Sie schränkt den inhaltlichen Rahmen viel zu sehr ein. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Amanda Cross nicht sehr bekannt bei uns ist. Hinzu kommt, daß die Charaktere doch sehr kompliziert dargestellt werden, so daß die Handlung schon einige Konzentration beim Lesen erfordert.

Das Fazit

Ein Buch wie dieses ist was für wahre Liebhaber des Kriminalromans. Die feministische Ausrichtung sowie die komplizierte Anlage der Charaktere sind nicht unbedingt lesefreundlich. Man muß sich schon ein wenig Zeit nehmen, um in die Handlung hineinzufinden.

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