An Deiner Schulter

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Zwischenmenschliches
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  • Humor
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  • Gesamt
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An deiner Schulter

Joan Allen (Hauptdarsteller). Universum Film GmbH 2006, DVD, € 3,90

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

An Deiner Schulter

Inhalt
Terry Wolfmeyer lebt zusammen mit 4 Töchtern Andy , Popeye, Emily und Hadley, welche alle 4 bald erwachsen sind in einem wunderschönen Eigenheim in einer Vorstadtsiedlung. Dann eines Tages verschwindet ihr Mann auf einma. Terry ist furchtbar wütend und muss ihren Töchtern auch noch erklären, dass ihr Vater durchgebrannt sei, mit seiner Sekretärin nach Schweden. Für die Töchter ist der Verlust ihres Vaters schon schwer müssen aber zusätzlich auch mit den Launen der Mutter der Mutter fertig werden.

Ihrem Nachbarn Denny Davies ging es auch schon besser. Er ist ein liebenswürdiger Ex Baseball-Star, der seine Hoffnung verloren hat und arbeitet bei einem kleinen, privaten Radiosender als so etwas wie ein DJ. Auch er hadert wie Terry mit seinem Schicksal. Eines Tages schaut er zufällig im Haus der Wolfmeyers vorbei und weiß noch nicht in was für einen Schlamassel er sich damit begibt. Er und Terry können sich eigentlich nicht ausstehen, ziehen sich aber dennoch gegenseitig irgendwie magisch an.

Fazit
Die Schauspieler zeigen durchweg eine gute Leistung. Besonders überzeugend sind und . Der Regisseur Binder überrascht besonders durch die gewählten Schauspieler und die absurden Situationen. spielt wieder eine Baseball Legende Für den Film ist er ein absoluter Glücksfall. Der Geschichte selber fehlt der rote Faden. Oftmals sind die einzelnen Kapitel einfach so aneinandergereiht. Doch dann im dritten Akt ergibt dann alles einen Sinn.

Seit über einem Jahrzehnt ist der Regisseur nun im Filmgeschäft. Dies ist allerdings der erste Film der auch in Deutschland auf der Leinwand zu sehen war. schrieb sowohl das Drehbuch, führte Regie und spielt auch selbst eine kleine Rolle in dem Film. Er zeigt, dass er das Ausgangsmaterial sehr gut umsetzen konnte. Joan Allen zeigt absolutes Schauspielkino. Die Hauptdarsteller werden unterstützt von vielversprechenden Nachwuchs Aktricen, die die Rollen der Töchter übernommen haben. Alicia Witt gibt eine hervorragende Performance zu einer tollen Ensembleleistung. hat sich einige der Sahnestücke auch selbst zugespielt.

Binder illustriert die Entwicklung seiner Figuren mit Eleganz uns Subtilität und der Film wirkt dadurch schon fast Roman-artig. Diese kombiniert er mit detailfreudigen Bildkompositionen. Mit Hilfe seiner Feinarbeit lässt er ganz tolle, plastische Charaktere entstehen. Er weiß wie er unterschwellig Angst erzeugen kann sowie Vorahnungen. Er schafft es auch in komischen und ruhigen Momenten die Spannung, die da ist aufrecht zu erhalten. Der Schluss zeigt eine diskussionsfreudige Schlusswendung. Das Geschehene erscheint in einem neuen Licht und es entsteht eine neue Sichtweise. Diese Wendung verleiht dem Film eine besondere Note.

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