Andreas Holzapfel: Volkshandbuch Landtag Sachsen-Anhalt

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Volkshandbuch Landtag von Sachsen-Anhalt 6. Wahlperiode 2011 – 2016

Das Volkshandbuch ist im Jahre 2011 bei der NDV Neuen Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach, erschienen. Es ist 206 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Was den formalen und inhaltlichen Aufbau anbelangt, liegt hier die typische Parlamentsliteratur vor, wie wir sie von dem Verlag aus der Nähe der früheren Bundeshauptstadt Bonn kennen.

Das ostdeutsche Landesparlament stellt sich in idealtypischer Art und Weise selbst vor, was Aufbau und Arbeitsweise anbelangt. Wahlergebnisse, die Zusammensetzung der Ausschüsse, Landesregierung und gesetzliche Grundlagen seien beispielhaft dafür genannt.

Im Vordergrund stehen aber die einzelnen Abgeordneten. Sie werden mit Schwarzweißfotos (warum nicht in Farbe? hätte doch hübscher ausgesehen!), beruflichem und politischem Werdegang sowie gesellschaftlichem Engagement vorgestellt.

Die Buchbesprechung

Also alles wie gehabt. So könnten spitze Zungen nun behaupten. Hier liegt ein Buch vor, das niemand hat und niemand kennt. Dies ist eine Einschätzung, die der geneigte Leser nicht teilen sollte. Wer sich für (in diesem Fall: sächsisch-anhaltinische) Landespolitik interessiert, sollte sich dieses Volkshandbuch schon besorgen.

Natürlich beschreibt es nicht die regionale Tagespolitik und deren Zusammenhänge, sondern nur das Landesparlament als Institution. Dies reicht aber aus, um sich als Leser Grundlagenwissen anzueignen. Der Bürger kaann so in kleinem Rahmen seinem Informationsbedürfnis nachkommen. Und der Landtag erfüllt dieses Informationsbedürfnis auf einfache Art und Weise.

Natürlich stehen hier Leser in Sachsen-Anhalt als Käufer und Leser im Vordergrund. Für Leser aus anderen Bundesländern (insbesondere den westlichen) dürfte die Lektüre nur eingeschränkt prickelnd sein. Und dennoch: Wer sich insbesondere für politische Lebensläufe interessieren kann, wird schnell bemerken, wie unterschiedlich der Zugang in die Politik sein kann.

Über den Verlag

Adolf Holzapfel gründete den Verlag 1949 in Darmstadt. Der Verlag, der auch heute noch inhabergeführt ist (wenn auch inzwicshen in dritter Generation), zog zu Beginn der 1970er Jahre in die Nähe von Bonn um.

Um es mal platt auszudrücken: Er wollte einfach näher an der Quelle sitzen. Der Verlag veröffentlicht Bücher, die über die biografischen Angaben von Abgeordneten sowie über die Zusammensetzung und Arbeitsweise deutscher Parlamente informieren.

Bekanntester Titel ist das rot-weiß gestreifte Kürschners Volkshandbuch Deutscher Bundestag. Es ist schon erstaunlich, daß sich der Verlag mit dieser Literatur überhaupt über Wasser halten kann.

Schließlich sind die Bücher in der Öffentlichkeit nicht sehr bekannt und, wie die Tagespolitik zeigt, unter Umständen auch sehr schnell veraltet, so daß eine Neuauflage erforderlich wird, bevor die bisherigen Bestände an den Mann gebracht worden sind.

Ein Fazit

Auf den ersten Blick sieht das vorliegende Buch nach Durchschnittsware aus. Es entspricht aber dem guten Standard der Volkshandbücher. Für einen Einstieg in die Landespolitik von Sachsen-Anhalt ist es aber gut geeignet.

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