Andreas Holzapfel: Volkshanduch Bayerischer Landtag

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Volkshandbuch Bayerischer Landtag 16.Wahlperiode 2008 – 2013

Das Buch ist im Jahre 2010 bei der Neuen Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach, erschienen. Es ist 182 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Der Landtag ist die höchste Volksvertretung des süddeutschen Freistaates auf Landesebene. Das Maximilianeum in München ist das Domizil, in dem die Quasselbude untergebracht ist.

Wie bei den Volkshandbüchern üblich stehen die Biographien der aktuellen Landtagsabgeordneten – alphabetisch geordnet – im Vordergrund. Es gibt auch die obligatorischen Schwarzweißfotographien. Das Volkshandbuch beschreibt aber auch, wie der Landtag arbeitet, wozu gleichfalls die Angabe der wichtigsten Gesetze (zumindest auszugsweise) gehört. Angaben über die Zusammensetzung der Fraktionen, Ausschüsse und anderen Gremien, die bayerische Staatsregierung, das Wahlergebnis für den aktuellen Landtag sowie statistische Angaben über die aktuellen Landtagsabgeordneten kommen hinzu.

Der Verlag

Die Neue Darmstädter Verlagsanstalt hat politische Literatur in ihrem Programm. Sie bietet Parlamentsliteratur, um genau zu sein. Der Kürschner, der den Bundestag, seine Arbeit und seine Zusammensetzung beschreibt, ist sicherlich der bekannteste Titel des Verlages. Der Verlag ist in Rheinbreitbach bei Bonn angesiedelt, weil dort Bundestag und Bundesrat ansässig waren; es gibt ihn seit dem Jahre 1949

Eine Beurteilung und Einordnung

Alles wie gehabt, was Inhalt und Umfang anbelangt. So könnte man das Buch beschreiben. Das Volkshandbuch bietet also eine Standardausführung, wie wir sie auch von den Volkshandbüchern anderer Landesparlamente kennen.

Ist das Buch deswegen langweilig? Nein, eigentlich nicht, zumindest dann nicht, wenn man sich für bayerische Landespolitik interessiert. Das Buch erklärt natürlich nicht die tagesaktuelle Landespolitik des süddeutschen Freistaates; darüber können die jeweiligen Landesministerien Auskunft geben.

Das Buch bietet Basisinformationen über die Institution „Bayerischer Landtag“ und dessen Mitglieder. Gerade in Zeiten, in denen Bildung groß geschrieben wird, kann das Buch also eine leicht verständliche Informationsquelle für den politisch interessierten Laien bieten.

Wo sonst kann man so viele Informationen auf einen Blick über einen einzelnen Landtag erhalten? Die Ausführungen sind dabei so leicht verständlich wie möglich. Das Volkshandbuch enthält alle Informationen, die erforderlich sind, um die Arbeit des Landesparlamentes kennenlernen und auch (formal) einschätzen zu können. Soweit mir bekannt, werden die Volkshandbücher etwa alle 8 Monate auf den neuesten Stand gebracht; die jeweils neueste Auflage ist dann auch beim Verlag erhältlich.

Wieviel Rechercheaufwand dafür erforderlich ist, kann ich an der Stelle schlecht einschätzen; er erscheint mir jedenfalls nicht sehr hoch, daß sich die Zusammensetzung der deutschen Landtage ja nicht täglich ändert. Daher ist es für mich persönlich schon verwunderlich, daß sich der Verlag auf ein solches Nieschendasein beschränkt.

Das Fazit

Das Buch bietet die gewohnte literarische Kost, wie wir sie aus den Volkshandbüchern des bieten.

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