Andreas Immenkamp: Ziegelei Lage

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Ziegelei Lage Museumsführer
Das Buch wurde im Jahre 2001 im Klartext-Verlag aus der Ruhrgebietsstadt Essen veröffentlicht; es ist 162 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Ziegelei Lage ist eine Ausstellungsstätte, die zum Westfälischen Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gehört. Das vorliegende Buch gehört zur „Kleinen Reihe“ des Landschaftsverbandes und ist deren Nummer 25. Ulrike Gilhaus, Andreas Immenkamp, Sabine Krämer, Willi Kulke und Astrid Weise sind die Autoren dieses Buches.

Ein Wort zum Verlag

Die Klartext Verlagsgesellschaft mbH ist ein Verlag in Essen. Das im April 1983 gegründete Unternehmen befindet sich auf dem Gelände der Zeche Fritz. Es wurde im Oktober 2007 von der WAZ-Mediengruppe übernommen.

Klartext steht nach eigenen Angaben „für populäre Sachbücher (darunter Ratgeber, Freizeitführer, Sport- und Fotobände) und wissenschaftliche Fachbücher (u.a. Monografien, Sammelbände und Tagungsbände).“ Der Verlag hat über 2.500 Titel im Programm; davon sind ca. 1.100 lieferbar. Die jährliche Produktion liegt bei etwa 150 Titeln. Im Sachbuchbereich liegt der Schwerpunkt auf regionalen Titeln zum Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen. Im Bereich Wissenschaft konzentriert sich das Programm auf Geschichte (mit Schwerpunkten auf regionaler, neuerer und Zeitgeschichte) und Kulturwissenschaften.

Die Buchbesprechung

Ausgehend von den ausgestellten Exponaten stellt das hier besprochene Buch die Ausstellung vor. Der Leser erhält so einen Eindruck davon, was ihn bei einem Besuch erwartet. Das Buch ist nicht der erste Museumsführer, den der Klartext-Verlag herausgegeben hat. Wer schon mal andere Museumsführer gelesen hat, weiß also, was ihn hier erwartet. Nämlich auch eine Einführung in die Unternehmensgeschichte und die Geschichte der örtlichen Infrastruktur. Es wird also, wie gewohnt, über den sprichwörtlichen Tellerrand hinausgeblickt: Die Ausstellung wird in industrie- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge genauso eingeordnet wie in die Weiterentwicklung der Technologie, das Gedeihen der Familie Beermann und die berufsständische Organisation der Ziegelei-Arbeiter. Der Leser erhält so einen sehr umfangreichen Überblick über eine Branche, die in anderen Regionen Deutschlands ziemlich unbekannt ist.

Die Texte sind gut recherchiert und leicht verständlich gehalten. Auch unter optischen Gesichtspunkten ist das Buch gut gelungen. Auf jeder Seite gibt es oben einen dicken, farbigen Balken, wobei die Farbe je nach Thema wechselt. Es gibt viele historische Bilder, zumeist Fotographien, aber auch Zeichnungen und andere Dokumente. Die Seitengestaltung, das Layout, ist somit modern und sehr lebendig.
Vordergründig liegt hier ein regionalgeschichtliches Buch vor. Es wird natürlich erst einmal Leser aus dem nordrhein-westfälischen Landesteil Lippe interessieren. Wer sich aber für Industrie- und Unternehmensgeschichte begeistern kann (und zwar unabhängig der Herkunft), der hält hier auf jeden Fall ein gutes Buch in den Händen.

Das Fazit

Ein Fazit läßt sich bei diesem Buch leicht ziehen. Es ist gut lesbar, informativ und unter optischen Gesichtspunkten gelungen. Das Buch ist nicht nur für Leser aus dem lippischen Land interessant.

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