Andreas Schmetzstorff: Joseph Weißenberg

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Andreas : Joseph Weißenberg (1855 – 1941) Leben und Werk

Das Buch ist im Jahre 2006 im Hohengehren aus Baltmannsweiler erschienen. Mit 535 Seiten ist es doch sehr umfangreich geraten.

Die Inhaltsangabe

Joseph Weißenberger ist nicht nur als Gründer der heutigen Johannischen Kirche, sondern auch als Schulgründer und Erbauer der Friedensstadt in die Kirchengeschichte eingegangen. Sein „umfangreiches soziales Werk und sein Einsatz für ein tatkräftiges Christentum sowie sein pädagogischer Anspruch an den Menschen und sein Engagement für den Frieden“ sind nach Angaben der Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel bis in unserer heutigen Tage hinein „lebendig geblieben und von ungebrochener Aktualität“. Schmetzstorff schildert im vorliegenden Buch „den mitreißenden, spannenden und leidvollen Lebenslauf“ Weißenbergs.

Über den Autoren

Schmetzstorff wurde 1964 in Berlin geboren. Nach seinem Lehramtsstudium und mehrern Lehraufträgen in den Erziehungswissenschaften promovierte er im Jahre 2003 an der Universität der Künste in Berlin. Schmetzstorff ist seit 1993 als Lehrer in einer Berliner Grundschule tätig. Schmerzstorff ist auch seit 1997 Leiter der von Joseph Weißenberg gegründeten Schule für Geisteswissenschaft in der Johannischen Kirche. Auch wenn es in dem Buch nicht expliziet angegeben ist, so kann man doch annehmen, daß Schmetzstoff wohl auch der Johannischen Kirche angehört. Ansonsten hätte sich ein Autor nicht so viel Mühe mit „seinem“ Buch gemacht.

Die Buchbesprechung

Ergänzt durch (leider nur sehr wenige) historische Schwarzweißdokumente und einige Dokumente aus der Entstehungszeit der Johannischen Kirche schildert das hier besprochene Buch sehr gründlich Leben und Wirken von Joseph Weißenberg. Das Buch ist fast schon eine wissenschaftliche Arbeit, was beispielsweise durch die vielen Zitate und Quellenangaben dokumentiert wird.

Die Ausführungen sind sehr gründlich, gut recherchiert und daher auch sehr umfangreich. Was hier nicht auftaucht, scheint auch nicht wissenswert zu sein. Diesen Eindruck kann man als Leser sehr schnell bekommen. Schmetzstoff beschäftigt sich mit einem Thema, das auch kirchlich und kirchengeschichtlich sehr abseits liegt. Es muß ihm offensichtlich sehr am Herzen liegen. Es muß mehr als eine Fleißarbeit gewesen sein, dieses Buch inhaltlich zusammenzustellen. Es muß viel Arbeit, Akribie und auch das Talent für wissenschaftliches Arbeit bedeuten. Mit populärwissenschaftlicher Präsentation hat der Textteil nichts zu tun. Als Leser sollte man sich schon für theologische und auch geschichtliche Themen interessieren. Ansonsten ist das Buch doch sehr abstrakt.

Das Fazit

Die Johannische Kirche mag heute eine kleine, unbekannte und unbedeutende Kirche am Rande von Gesellschaft und Kirche sein. Trotzdem muß man den Autoren für seine unmfangreiche und genaue Arbeit nur loben. Wer sich für (deutsche) Kirchengeschichte interessiert, hält hier auf jeden Fall ein gutes Buch in den Händen.

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