Andrew Garve: Treffpunkt unbekannt

Autorenwertung
  • Charaktere
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  • Unterhaltung
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  • Abenteuer
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  • Lesbarkeit
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  • Übersetzungsqualität
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Treffpunkt unbekannt;

Das Buch ist im Jahre 1979 im Rowohlt Taschenbuch Verlag Reinbek bei Hamburg erschienen und 125 Seiten schlank.

Die Inhaltsangabe

Frank Morland ist ein erfolgreicher Politiker mit glänzenden Aussichten, Robert Farran dagegen ein arbeitsloser Schauspieler ohne Zukunft. Doch dann wird Sally Morland entführt. Sie soll gegen Tom Lacey, einen inhaftierten ”Anarchisten” und Verbrecher, ausgetauscht werden. Wird es Farran gelingen, in die Rolle von Lacey zu schlüpfen und bei der Befreiung von Sally zu helfen?

Die Besprechung

Vordergründig ist das Buch das Produkt seiner Zeit. Das englischsprachige Original kam 1978 in Großbritannien auf den Markt. Erinnern wir uns: In den Jahren zuvor hatte in Deutschland die Rote Armee Fraktion unter anderem Politiker entführt, um Gesinnungsgenossen freizupressen. Welche Ergebnisse der Terrorismus in Deutschland hatte, ist ja hinlänglich bekannt.

Das Buch macht daraus einen actionreichen und rasanten Thriller (nein: keinen Politi-Thriller) mit gutem Ausgang. Die Idee, einen Schauspieler für den Gefangenenaustausch zu nutzen, erscheint reizvoll und erfolgsversprechend. Die Vorbereitungen werden fast schon ausführlicher erzählt als der eigentliche Coup.
Wie realistisch ist eine solche Geschichte? Diese Frage darf man hier natürlich nicht stellen. Die Geschichte bietet gut und schnell lesbare Unterhaltung aus der Sicht eines Ich-Erzählers. Dem Leser ist es nicht wichtig, ob die vorgelegte Geschichte einen realen Hintergrund hat oder Fiktion ist. Selbst die Frage, ob es die dargestellten Orte tatsächlich gibt, ist letztendlich zweitrangig. Man möchte einfach nur wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Über den Autoren

Andrew Garve ist das Pseudonym von Paul Winterton. Er wurde am 12. Februar 1908 in Leicester, England geboren und starb am 8. Januar 2001 in London, England. Garve schrieb auch unter den Pseudonymen Roger Bax und Paul Somers.

Winterton erhielt nach seiner Ausbildung an der London School of Economics und der London University seinen Abschluß in Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Das war im Jahr 1928 . Im folgenden Jahr begann er mit dem Schreiben für die Zeitschrift The Economist. In den späten 1920er Jahren hielt er sich in Russland auf und studierte Agrarkonzerne im Lande. In den Jahren von 1933 – 1946 arbeitete er für die London News Chronicle, wo er Leitartikler war. Während des Zweiten Weltkriegs war er Auslandskorrespondent in Moskau (1942-1945).

Im Jahr 1938 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman. Im Jahre 1950 begann er, das Pseudonym Andrew Garve zu nutzen.

Die Protagonisten Garves Bücher sind oft normale Leute, die völlig unvorbereitet und ohne, Möglichkeit, ihr zu entkommen, in eine gefährliche Situation geraten. Im Laufe der Geschichte erweisen sie sich als äußerst hartnäckig und mutig. Garve schrieb verschiedene Abenteuergeschichten und Thriller, und wollte nicht, sich zu wiederholen

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