Another Dawn

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Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Another Dawn von

Inhalt

Die junge Banner Coleman will im Amerika von 1890 ihren Verlobten Grady heiraten, erfährt jedoch am Hochzeitstag, daß dieser ihr während der Verlobungszeit fremdgegangen ist. Der Vater dieser anderen jungen Frau taucht nämlich mit einer Waffe in der Kirche auf und schießt Grady an und zwingt diesen, seine – angeblich von Grady – schwangere Tochter zu heiraten. Tief beschämt kehrt Banner mit ihrer Familie nach Hause zurück. Zunächst ist sie todtraurig, dann aber gewinnt ihr natürliches Temperament, und sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie teilt ihren – für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen – Eltern mit, daß sie die Ranch, die für das junge Ehepaar als Geschenk der Eltern vorgesehen war, nun selbst aufbauen will. Diese stimmen unter der Bedingung zu, daß Banner Jake Langston, einen Freund der Familie, als Vormann nimmt. Jake ist ein 36jähriger gutaussehender Cowboy, dessen Mutter auf der Ranch von Banners Eltern wohnt und eine, dem Leser unbekannte, Vergangenheit mit Banners Eltern hat.

Da Banner in der Nacht ihr angeknackstes Selbstbewußtsein aufrichten wollte und mit Jake in der Scheune Sex hatte, ist beiden diese Forderung der Eltern sehr unangenehm. Banner schwärmte mädchenhaft schon lange für Jake, und Jake sah in ihr immer nur das kleine Mädchen – immerhin ist er doppelt so alt wie sie – und nun haben beide Schwierigkeiten, sich wieder unbeschwert miteinander zu unterhalten, weil diese Nacht immer dazwischen steht. Jede Geste, jedes Wort usw. wirkt auf den anderen plötzlich provokativ. Dennoch raufen die beiden sich zusammen und bauen, mit einigen anderen Ranchhelfern die Ranch auf. Doch immer wieder knistert es zwischen den beiden, aber auch immer wieder gibt es Mißverständnisse, die dazu führen, daß die nächsten Tage wieder von Selbstzweifeln der beiden geprägt sind: Banner befürchtet, daß Jake sie als leichtes Mädchen einstuft, Jake glaubt, nicht gut genug für Banner zu sein…

Finden die beiden noch zueinander? 

Achtung falsche Angabe:

Als Information für den Leser sei angemerkt, daß die Daten, die unter dem Buchcover automatisch aus dem System zur Verfügung gestellt werden, zum Teil falsch sind. Der Preis für dieses Softcover-Buch beträgt natürlich nicht € 64,35, sondern rund 5-6 Euro, je nach Anbieter. 

Fazit

Dieser (erschienen 1985) ist ein sehr frühes Werk von Sandra Brown und steht noch voll im Geiste der Liebesromane, mit denen die Autorin bekannt geworden ist. Dementsprechend gibt es zwar eine Romanhandlung, aber die Liebesszenen sind sehr häufig. Allerdings sind diese noch nicht besonders gut herausgearbeitet. Zum einen, weil der ein sogenannter „Historical Romance“ ist und in den USA vor einigen Hundert Jahren spielt und dementsprechend noch sehr viel mehr Prüderie herrscht, und zum anderen, weil das ewige Hin und Her der beiden Protagonisten im Stile von „Sie will mich – sie will mich nicht“ nicht ansatzweise aufregend sind, sondern allmählich langweilig und nervend werden. Daher wird das Lesen trotz fortschreitender Handlung ungefähr ab der Hälfte der 440 Seiten etwas mühsam. Lediglich am Ende des Romans wird es noch einmal richtig gefühlvoll und gut geschrieben.

Daher nur bedingt empfehlenswert für eingefleischte Liebesroman-Fans mit Historical-Focus.

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