Anton J. Ahorn

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Zum heutigen Interview begrüßen wir und sein Buch „Auf der Suche nach Mojo“

Warum wollten Sie Autor werden?
„Auf der Suche nach Mojo“ ist mein erstes und einziges Werk. Ich sehe mich immer noch nicht als Autor. Vielleicht werde ich einer. Eines Tages, wenn ich groß bin.

Wie sind Sie dazu gekommen?
Die Geschichte offenbarte sich bei mir und ich sah mich gezwungen, sie niederzuschrieben.

War es ein schwerer oder einfacher Weg?
Es war ein sehr langer Weg. Ich hatte die Geschichte vier Jahre in mir getragen, bevor ich mit dem Schreiben anfing. Am Manuskript selbst arbeitete ich zwei Jahre. Ich suchte sechs Jahre nach einem Verlag, ohne Erfolg. Letztendlich gab ich auf und steckte das Manuskript in die unterste Schublade meines Unterbewusstseins. Zehn Jahre danach probierte ich es nochmals und – siehe Wunder! – der Roman ist im Novum Verlag erschienen.

Welches Genre interessiert Sie am meisten?
Roman – Belletristik.

Welchem Genre gehört Ihr Buch?
Das Buch ist vielschichtig und vielseitig: es gibt Krimi-Elemente, aber auch magische Momente, es gibt was zum Lachen, aber auch was zum Weinen, es gibt heiße Sex-Szenen, aber auch unerfüllte Sehnsucht nach Liebe, es gibt Gedenkanstöße, aber auch abstoßende Menschenabgründe, es gibt das erschütternde Ende, das einen neuen Anfang verheißt, oder eben nicht? In kurz ist das ein Roman.

Was lesen Sie persönlich?
Die letzten drei Bücher: „Schwangere Madonna“ von Peter Henisch, „Ich nannte ihn Krawatte“ von Milena Michiko Flasar und „Der Komet“ von Hannes Stein.

Was sind Ihre sonstigen Hobbies?
Wandern, Radfahren.

Was machen Sie beruflich?
IT-Spezialist.

Was war ihre interessanteste Erfahrung als Autor?
Die Energie der Träume ins Schwarzgedruckte zu materialisieren.

Wie waren die ersten Bewertungen durch Freunde und Bekannte?
Durchaus positiv, aber man fragt sich natürlich immer, ob die Freunde nur freundlich sind, oder auch ehrlich.

Worum geht es in Ihrem neuesten Buch?
Auf der Suche nach Mojo, einem verschollenen Rockstar, der angeblich seinen eigenen Tod inszenierte, brechen ein Journalist, Stalker, und ein Mädchen, Jojo, vermeintliche Mojos Tochter, auf eine Weltreise auf, um Mojos Spuren zu folgen. Gleichzeitig werden die beiden von Abadu, Jojos Zuhälter in einer rasanten Jagd rund um die Welt verfolgt.
Mojo selbst folgt den Spuren der Weisen und der Propheten, denn nach einer Begegnung in der Wüste öffnen sich die Pforten der Wahrnehmung für ihn und er bricht hindurch auf die andere Seite. Seit dem reist er nicht nur um die Welt, sondern auch quer durch die Geschichte.

Wer ist Mojo?
Mojo steht für Mr. Mojo Risin‘, was ein Annagramm von Jim Morrison ist. Jim Morrison scherzte gelegentlich, dass er in Afrika unter dem Namen Mr. Mojo Risin‘ untertauchen würde. Allerdings handelt diese Geschichte weder vom Leben Jim Morrisons noch wird versucht, die mysteriösen Umstände zu klären, unter welchen er in Paris gestorben ist. Um Missverständnisse zu vermeiden, trägt der Protagonist in meiner Fiktion nicht seinen Namen, sondern wird Mojo genannt.

An wen richtet sich das Buch besonders?
Nicht nur an The Doors-Fans, denn die Suche nach Mojo ist nur ein äußerer Anlass eine ganz andere Geschichte zu erzählen.
Das Buch richtet sich an alle die sich gerne auf eine Entdeckungsreise begeben, um fremde Länder, Kulturen, Religionen und Menschen kennenzulernen. Und um vielleicht auch etwas über sich selbst zu erfahren.

Warum sollte man das Buch unbedingt lesen? Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an diesem Buch?
Es ist eine unterhaltsame Lektüre, die eine Auseinandersetzung mit einigen ernsthaften Themen anbietet und abverlangt.
In diesem Roman gibt es mehrere Ebenen, die parallel laufen und sich überlappen. Der Roman ist episodenhaft aufgebaut und eher locker zusammengeschnürt. Der Kreis schließt sich am Ende und alle losen Teile fügen sich in das große Ganze.

Was hat Sie beim Schreiben motiviert?
Der Traum, die Geschichte vor meinem inneren Auge ins Buch umzuwandeln.

Wie sind Sie beim Schreiben vorgegangen? (chronologisch, erst Notizen machen etc.)
Da ich die ganze Geschichte im Kopf hatte, musste ich sie einfach niederschreiben. Soo einfach war das natürlich nicht, aber ich möchte den Rahmen nicht sprengen.

Haben Sie Vorbilder?
Bei der Arbeit an meinem Buch musste ich sehr viel recherchieren, denn meine Entdeckungsreise war reine Fantasiereise. Die Bücher, die mich inspiriert haben und/oder die mir als Quelle dienten, sind im Literaturverzeichnis am Ende des Buches angegeben.

Muss man alle Zitate, die im Roman vorkommen, kennen und/oder die Anspielungen erraten, um den Plot zu verstehen?
Es ist keinesfalls erforderlich zu wissen, woher die Zitate stammen und/oder worauf sich die Anspielungen beziehen. Das ist einfach ein Assoziationsspiel, in welchem die Grenzen des Romans gesprengt werden. Man sollte sich dabei nicht den Kopf zerbrechen und sich bemühen, irgendwelche Rätsel zu lösen, denn es gibt keine, sondern sollte man einfach Spaß beim Lesen haben und es genießen, etwas Neues zu entdecken, oder auf etwas Bekanntes zu stoßen.

Einige Anspielungen können aber Missverständnisse erzeugen, wie z.B. der Name des Journalisten – Stalker.
Ja, einige Worte haben mehrere Bedeutungen. Mein Stalker verfolgt obsessiv einen verschollenen Rock-Star, aber der Name ist eigentlich eine Verneigung vor Andrei Tarkovsky’s Film „Stalker“: http://www.imdb.com/title/tt0079944/

Kennen Sie Schreibblockaden? Was tun Sie dagegen?
Ich hatte keine Schreibblockade während der Arbeit an meinem Manuskript. Allerdings habe ich seitdem nichts anderes geschrieben. Der Vorhang ist zu.

Wie sind Sie auf den Titel gekommen?
Der Titel hat sich aus dem Inhalt ergeben.

Haben Sie das Cover selbst gestaltet?
Nein, das Cover hat der Verlag gestaltet.

Gab es professionelle Hilfe durch Layouter, Lektoren, Verlage, etc?
Ja, der Novum Verlag hat die professionelle Hilfe für Layout, Lektorat usw. geleistet.

Wie geht es weiter?
Das frage ich mich auch. Es kommt darauf an, wie das Feedback wird.

Was können Sie anderen, jungen Autoren als Tipp an die Hand geben?
Viele Wege ein Ziel. Jeder soll eigenen Weg gehen.

Vermarkten Sie Ihr Buch selbst?
Auch, insbesondere über Internet.

Betreiben Sie eine eigene Webseite?
Zwar ist alles noch „Work in Progress“, aber ich bin überall präsent:
Webseite: http://ajahorn.wordpress.com/
Facebook: https://www.facebook.com/Anton.J.Ahorn
Blogger: http://antonjahorn.blogspot.co.at/

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