Anton taucht ab

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  • Anspruch
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  • Charaktere
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  • Gesamt
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Rezension von: Liesa Thurau | Rezensionsdatum:

„Jetzt erzähle ich dir die Geschichte. Es beginnt in der Zeit, als ich noch Starflashman hieß, und hier sind Chips. Ihr sollt sitzen bleiben und zuhören, alles klar?“

Zugegeben
Urlaub mit Oma und Opa und dann noch auf einem Campingplatz am See, ohne Pool? Stimmt, das ist nicht gerade cool. Als Anton bemerkt, dass es keinen Swimmingpool auf dem Zeltplatz gibt, sondern zum Baden nur den Ekelsee, rastet er aus und beschließt kein Wort mehr mit seinen Großeltern zu reden. Welches Kind möchte bitte in einen ekelhaften See mit Raubfischen, Schlick und Schlingpflanzen Köpper und Arschbomben vom Badesteg machen? Anton ganz sicher nicht und er hatte sich extra die neue Badehose gekauft. Geknickt und schockiert von den ersten Eindrücken des Sees, wendet er sich vor allem dem Fernseher im Wohnwagen und seinem ferngesteuerten X3C zu, mit welchem er über den Campingplatz saust.

Hasta la vista und andere Schwierigkeiten
Oma und Opa würden es natürlich begrüßen, wenn Anton Kinder in seinem Alter kennen lernen würde und mit diesem am Badesteg toben würde. Doch Anton will niemanden kennen lernen, er will nicht in den ekligen See, er träumt vom blauen Poolwasser. Das ändert sich ein wenig, als er zufällig Marie kennenlernt, die zusammen mit Pudel und anderen Chaoten vom Steg des Sees Arschbomben macht und dabei laut „Karamba“ schreit. Doch Anton will nicht, niemals steckt er auch nur den kleinen Zeh in dieses Wasser. Da können die Kinder ab Badesteg noch so schreien, toben und Spaß haben, Anton will das nicht. Seine Oma und sein Opa gehen ihm sowieso schon auf die Nerven.

Piranha
Auch das Angeln mit seinem Großvater macht Anton keinen Spaß, außerdem findet er Maden und Würmer als Köder ziemlich eklig. Doch dann, macht er eine Bekanntschaft der besonderen Art und der Urlaub beginnt sich zu drehen. Es beginnt ein Ferienabenteuer, welches sich Anton nicht erträumt hatte.

Fazit
Ein tolles Kinderbuch, welches mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, und das zu Recht. Es zeigt Kindern und jungen Erwachsenen, dass sich das Leben nicht nur in ihrer medialen Welt abspielt, sondern real ist. Dass es Freundschaften und Bekanntschaften gibt, die man nicht nur aus Filmen kennet. Dass es Spaß machen kann, mit Gleichaltrigen und anderen Spielgefährden herumzutoben und Eindrücke zu teilen. Ein rundum gelungenes Buch.

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