Ashtanga Yoga für Einsteiger: Schritt für Schritt zu neuer Energie.

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Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Ashtanga für Einsteiger: Schritt für Schritt zu neuer Energie. Das vollständige Übungsprogramm für zu Hause

Auf dem Gipfel der Yogaliteratur
Ja, gibt’s das denn? Ist heute Weihnachten mit Ostern auf einen Tag gefallen? Ein gutes, orthopädisch sauberes, psychologisch einwandfreies, intelligentes und anwendungsfreundliches Buch über Yoga ist erschienen. Es ist so einwandfrei zu empfehlen und auf dem hiesigen Markt so selten, dass man damit diese Rezension einfach nur beginnen muss und auch schon beenden könnte.

Eine absolute Oase ist einer Welt, in der die Bewegungen des Yoga vollkommen falsch verstanden werden.
Tara Fraser ist Autorin, Model ihres eigenen Buches und ehrlich und selbstverantwortlich, wenn sie auf die Besonderheiten und vor allen Dingen die Gefahren des Ashtanga Yogas, dem sie hier eine profunde und formidable Einführung schenkt, hinweist.

Die Kommerzialisierung in Fitnessstudios, die aufgeblähten Egos, die Unmengen an Energie, die wie Sternenstaub nach der Yogapraxis durch den Körper wabern und genutzt werden wollen: all das, womit andere billig Geld machen wollen, wird von Fraser angesprochen. Ein Kniefall, ein erneuter, man mag es mir nachsehen, aber es ist einfach nur gut, was hier theoretisch zu lesen ist.

Und übrigens auch zu sehen: Denn auch die kurze, aber äußerst fundierte Geschichte des Ashtanga Yoga (deren Gründungsvater Krichnamacharya samt dessen Schüler Jois sowie der Urahn Pantanjali werden gesondert vorgestellt) trumpft mit einem spektakulären Bild aus der Zeit der Popularisierung dieses Stils in den 1950er Jahren in Indien auf. Bitte mal angucken und staunen.

Im schönen Ringbuchformat offeriert Fraser dann die Grundprinzipien, Meditationen und Mantras sowie die einzelnen praktischen Übungen. Immer pädagogisch simpel, aber korrekt, niemals streng und belehrend, aber auch nicht blindlings und wahllos. Ihre Übungen sind weich und kraftvoll, keinesfalls verkrampft und selbstzerstörerisch, wie in so vielen anderen Werken.

Ja, Ashtanga-Yoga ist hart und schwierig, und die Abbildungen machen auf den ersten Blick eher Angst als Mut, denn: wie soll ich das jemals schaffen? Aber Fraser unterstützt, erklärt und baut auf, führt auf einen Weg, der aus der Tiefe des Yogauniversums kommt und dort gibt es kein gut oder schlecht, nur rein und bewusst.
Den krönenden Abschluss bilden die Gesamtsequenzen zum Ende des Buches, wodurch die eigene Praxis auch praktisch erleichtert wird. Stichwort eigene Praxis: die wird unter dem letzten Kapitel Weiteres Studium noch einmal sanft von der Autorin angegangen. Kein überhöhter Ehrgeiz am Anfang, Atemkonzentration und das Üben in friedlicher Umgebung: klare und klassische Tipps, die dieses so herrliche Gesamtwerk abrunden.

Fazit
Eine umfangreiche Literaturliste, ein starkes Register sowie zahlreiche Internetlinks lassen abschließend keine Wünsche mehr offen. Ein Juwel von einem Buch, das auch die schwere Ashtanga-Praxis wirklich zur Integration ermöglicht. Alles andere Erschienene ist bei dieser bislang angeblich beliebtesten Yogaform reines Puppentheater. Das hier ist Annäherung ans Leben!

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