Astrologie und Partnerschaft

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Astrologie und Partnerschaft

Uller Gscheidel (Übersetzer). Heinrich Hugendubel 1989, Broschiert, 250 Seiten, € 180,00

Rezension von: Sylwana | Rezensionsdatum:

Baby, schau mir in die Sterne..

von ist ein Werk für Sternengucker. Wie der Titel bereits verrät, handelt es sich hierbei um den Schwerpunkt Partnerschaft. In erster Linie geht es darum, wie die Radixplaneten im Partnerschaftsvergleich zusammen arbeiten und harmonieren. Im zweiten Kapitel werden Techniken des astrologischen Partnerschaftsvergleiches vorgestellt. Ganz groß sei hier das berühmte Sonne mit Sonne sowie Sonne mit Mond Verhältnis erwähnt und analysiert. Im dritten Kapitel wird der Gebrauch der Häuser im astrologischen Vergleich betrachtet. Im dritten Abschnitt des Buches geht es nicht mehr um Partnerschaft, sondern um das Verständnis von Transiten: überwiegend werden Saturn und Jupiter durch die zwölf Häuser angesprochen.

Positive Kritik

Stephen Arroyo geht wirklich auf sehr viele Fragen der ein. Ich habe in diesem Buch Aspekte und Transite so tiefgründig und verständlich erklärt gefunden, dass es mir sogar nach Jahren des Studiums nochmal die Augen öffnete. Beliebte Schlagworte wie Karma finden hier auch ihren Platz. Die Wirkung von Venus und Uranus, Pluto Aspekte mit Mars und Venus sowie Neptun Einflüsse in Puncto Partnerschaft werden hier sehr schön und haarscharf auf den Punkt gebracht. Ich finde die Bedeutung von Saturn im Partnerschaftsvergleich auch besonders wichtig. Saturn wird als Langsamläufer von einigen Astrologen nur zweitranging betrachtet – dabei erklärt Arroyo sehr plausibel, wie wichtig Saturn doch ist, da er das unschöne Potential hat, Blockaden herbeizuführen. Arroyo erklärt zudem, wie Saturn auch karmische Beziehungen auflösen kann…Aber lesen Sie selbst..sehr spannend!

Negative Kritik

Das Inhaltsverzeichnis ist ein Schlachtfeld. Mir fehlen die Worte. Soviel brillanter Inhalt und dann dieses Chaos. Da tun die Augen weh. Der Suchscanner muss aktiviert werden, um mühsam das gesuchte Thema ausfindig zu machen. Man muss sich quasi durch das Buch wursten, um wirklich alles zu erfassen. Weiterhin stört es mich, dass hier zum x-ten mal Venus und Mars in ihrem Sternzeichen durchgekaut werden. Das haben wir alle schon vielfach gelesen. Auch wenn hier und da doch wieder überraschend neue Einsichten dazu kommen. Zum anschaulichen Partnerschaftvergleich wird nur ein einziges Beispiel erörtert. Schade, hätte ruhig mehr sein können. Was mir gleichermaßen nicht einleuchten will: warum werden im letzten großen Kapitel plötzlich Transite behandelt, wo doch das Buch laut Titel und Einleitung der Partnerschaftastrologie gewidmet ist? Transite, schön und gut. Aber das macht den Leser wieder nervös. Der Autor hätte die Themen auch schön auf zwei Bücher verteilen können: Stoff zum Schreiben hat er ja genug.

Fazit

Nichts für schwache Nerven und Ordnungsliebhaber. Hier ist kreatives Chaos Programm. Trotzdem bringt Arroyo in diesem Buch Themen auf den Punkt, wie es Astrologie-Kollegen selten gelungen ist: hier gelangen Sie zum berühmten AHA-Erlebnis!

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