Atemlos Live

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Liveatmosphäre
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  • Songauswahl
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Atemlos Live von

Der Musiker:
Seit Jahren ist der Berliner Musiker mit dem Musikprojekt Schiller unterwegs. Dabei hat er sich nicht nur im deutschsprachigen Raum zu einem wahren Meister des elektronischen Pops gemausert, der sich nur ungern in eine Schublade stecken lassen möchte. In seiner Musik verarbeitet er ganz unterschiedliche Einflüsse: Pop, Dance, Techno, Ambient, New Wave. Von Deylen ist für jedes Experiment zu haben, was auch die unterschiedlichen Gastmusiker wie Sarah Brightmann, Peter Heppner, Xavier Naidoo oder Lang Lang unter Beweis stellen, die auf den bisherigen Alben mitgewirkt haben.

Das Album:
Im Rahmen seiner Atemlos-Tour spielte Christopher von Deylen  am 24.Mai 2010 vor 8000 Zuschauern in der Hamburger Color Line Arena. Ein Konzert, das der Höhepunkt dieser Tour war. Rund 2,5 Stunden verzauberte der Klangmeister und seine tolle Band das Publikum mit einer Mischung aus Songs des Albums „Atemlos“ und einiger Klassiker. Während die DVD das komplette Konzert mit 26 Titeln wieder gibt, ist auf der CD nur ein Ausschnitt von 14 Titeln vertreten.

Den Auftakt macht eine hervorragende Instrumentalversion von „Playing With Madness“, die mit einem Pink Floyd verdächtigen Gitarrensolo aufwarten kann. Im Blickpunkt der CD stehen die Songs des Albums „Atemlos“. Titel wie „Tiefblau“, „La Mer“ oder „Salton Sea“ sind im typischen Schiller-Sound gehalten, überraschen aber in der Liveversion durch die Begleitband, die ihresgleichen sucht. Natürlich gibt es den gewohnten Mix aus Instrumental- und Vocalstücken. Gesangstechnisch wird Schiller hier von Anggun („Blind“), („Under My Skin“) oder Kate Havenik („Don’t Go“, „The Fire“) unterstützt. Höhepunkt des Abends ist sicher der Auftritt von , der Schiller bei „Let It Rise“ seien Stimme gibt.

Der Sound des Livemitschnitts ist außerordentlich gut und lässt erahnen, in welche Klangwelten das Publikum vor Ort geführt wird. Auch die Atmosphäre des Konzerts wurden sehr gut eingefangen und vermitteln einen gelungenen Eindruck eines Schiller-Konzertes.

Trackliste:

01 – Playing With Madness (Instrumental)

02 – Soho

03 – Tiefblau

04 – Blind

05 – La Mer

06 – Under My Skin

07 – Polarstern

08 – Don’t Go

09 – The Fire

10 – Salton Sea

11 – Himmelblau

12 – Always You

13 – Always You (Reprise)

14 – Let It Rise

 

Fazit:
Das das Ambivalentprojekt Schiller mal die großen Hallen der Republik füllen würde, hätte sich Mastermind Christopher von Deylen sicher nicht erträumt. Doch Schillers Musik spricht ein breites Publikum an, denn Technoanhänger finden sich hier ebenso wieder wie Rockfans. Unterstützt von einer tollen Liveband, zu der auch die Sängerinnen Kim Sanders und Kate Havenik gehören, gibt dieses Album einen tollen Einblick in die Livequalitäten von Schiller. Ein Album, das Lust auf einen Konzertbesuch macht.

 

 

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