Auf Ehre und Gewissen

Autorenwertung
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Auf Ehre und Gewissen

Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer). Goldmann Verlag 1992, Taschenbuch, 480 Seiten, € 13,95

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Auf Ehre und Gewissen von , Verlag

Der vierte Roman der Inspector-Lynley-Reihe

Inhalt
Das Elite-Internat Bredgar Chambers genauso, wie man es sich vorstellt. Traditionen, Disziplin, Ehre und Leistungen sind die Dinge, die das Leben dort bestimmen. Nur denjenigen die diese Ansprüche erfüllen ist es vorbestimmt, das Internat in Richtung Oxford oder Cambridge zu verlassen, um nach dem Studium eine glänzende Karriere zu beginnen. Eines Tages verschwindet der kleine Matthew Whateley aus Bredgar Chambers. Sein Hausvater John Contrel, ein Freund aus Internats-Tagen von Thomas Lynley bittet den Detective Inspector bei der Suche um Hilfe. Da Bredgar Chambers nicht in seinem Zuständigkeitsbereich möchte Lynley erst ablehnen. Doch sein alter Freund ist so verzweifelt, dass Lynley ihm helfen möchte.

Der Friedhof
Deborah St. James kämpft mit ihren Dämonen. Eigentlich sollten sie und Simon glücklich sein. Aber nach einer Fehlgeburt sucht Deborah nicht die Nähe ihres Mannes, sondern stürzt sich in ihre Arbeit – die Fotografie. Bei einer Aufnahme auf einem Friedhof stolpert sie buchstäblich über eine Leiche. Die Leiche des kleinen Matthew Whateley.

Die Fassade bröckelt
Die Leiche von Matthew Whateley weist Misshandlungen auf, die ihm vor seinem Tod zugefügt worden waren. Auch werden Fasern gefunden, die eindeutig auf Bredgar Chambers hinweisen. DI Lynley und DC Barbara Havers fahren nach Bredgar Chambers um das Umfeld von Matthew Whateley zu überprüfen. Barbara Havers stößt auf eine Mauer von Ablehnung in den efeuberankten Hallen des Internats. Durch ihre Art, stößt sie immer wieder auf Ablehnung der Schüler. Thomas Lynley, der diese Traditionen praktisch mit der Muttermilch aufgesogen hatte, findet sich immer tiefer verstrickt in das fragwürdige System althergebrachter Moralgesetze.

Das Privatleben
Doch nicht nur hier haben Lynley und Havers einen schweren Stand. Lynley wartet immer noch auf eine Antwort von Helen Clyde, in die er verliebt ist und Havers muss sich nicht nur um ihren schwerkranken Vater kümmern, auch um ihre Mutter, die an Alzheimer leidet.

Fazit
Dieses Buch ist ein weiterer spannender von Elizabeth George. Wie gewohnt sind die Personen sehr gut beschrieben, mit allen Abgründen und Tiefen die man im Leben hat. Auch die Handlung ist mit vielen unerwarteten Wendungen gespickt. Die Spannung baut sich gut auf. Und auch die Zusammenarbeit zwischen Lynley und Havers und die daraus entstehenden Dialoge – Oberschicht gegen Unterschicht – sind immer wieder witzig zu lesen. Vor allem die Entwicklung der Freundschaft dieser beiden ist schön mit “anzusehen”. Was mich auch immer wieder fesselt ist, neben des Falls, natürlich die private Geschichte. Ich kann es immer kaum erwarten, bis das nächste Buch erscheint, um zu lesen, wie es mit Thomas und Helen, Simon und Deborah und auch mit Barbara weitergeht.

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