Balance

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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MELODIC ROCK MADE IN GERMANY!

Der Musiker:

Im Alter von zehn Jahren begann der in Rüsselsheim geborene Oliver Hartmann damit, Gitarrenunterricht zu nehmen. Mit 18 Jahren konzentrierte er sich zunehmend auf den Gesang. Mit der Power-Metal-Band At Vance konnte er dann erste Erfolge feiern. Seit dem ist er als Gast bei zahlreichen Produktionen von , , Freedom Call oder dabei gewesen. Nach seinem Ausstieg bei At Vance gründete er die Band Hartmann, deren Debüt „Out In The Cold“ 2005 erschien und mit dem er sich auf den Melodic Rock konzentriere. Nebenbei ist Oliver Hartmann noch Sänger der Pink-Floyd-Coverband Echoes und gehörte 2012 als Sänger und Gitarrist dem Projekt Rock meets Classic an.

Das Album:

Mit „Balance“ legte Oliver Hartmann 2012 das fünfte Album mit seiner Band vor. Kontinuierlich steigerte sich der Bekanntheitsgrad. Tourneen mit House of Lords, den Hooters oder mit Rocklegende sorgten dafür, dass die Band unter Freunden des AOR eine feste Größe wurde.

Und genau diese Hörer werden von dem entzückt sein, was Oliver Hartmann und seine Musiker hier präsentieren: Feinsten Melodic Rock, der handwerklich perfekt gespielt ist und es mit großen Produktionen von Foreigner, Survivor oder eben Toto mühelos aufnehmen kann.

Allein der Opener „All My Life“ vereint genau die Trademarks dieser Bands. Der Song ist eine klassische Midtemponummer, die als Musterbeispiel für dieses Musikgenre erhalten kann. Satte Meldebögen, ein mitreißender Beat und Olivers markante Stimme machen den Track zu einem Festtag dieser Musikart. Und von diesem Kaliber gibt es weitere Songs. „Like A River“, „Fool For You“ oder „Fall From Grace“ können hier ohne Frage genannt werden. Auch die Coverversion des 80er-Jahre-Hits „Shout“ von Tears for Fears kann nur als überaus gelungen bezeichnet werden.

Stimmlich ist Oliver Hartmann über jeden Zweifel erhaben. Nicht umsonst ist er bei zahlreichen Rockproduktionen immer wieder als Gast dabei. Auf diesem Album hat seine Stimmfärbung eine große Ähnlichkeit mit , dem ehemaligen Sänger von Survivor.

Wenn man etwas kritisieren möchte, dann einen Aspekt, der bei Alben dieser Stilrichtung öfter zum Tragen kommt. Mit der Abwechslung ist es nicht sonderlich gut bestellt. Hört man das Album in Gänze durch, gibt es doch immer wieder Titel, bei denen man sich fragt, ob man den nicht schon gehört hat. Allerdings ist das Singmaterial auf „Balance“ so gut, dass man gerade als Fan dieser Musikrichtung darüber hinweghören kann.

Trackliste: 

01 – All My Life

02 – Like A River

03 – You Are The One

04 – Fool For You

05 – After The Love Is Gone

06 – Save Me

07 – Fall From Grace

08 – From A Star

09 – Dance On A Wire

10 – Shout

11 – Time To Face The Truth

12 – The Best Is Yet To Come

 

Fazit:

„Balance“ ist ohne Übertreibung ein fest für jeden AOR-Fan. Den Vergleich mit großen Namen des Genres müssen Hartmann an keiner Stelle scheuen. Mit „All My Life“ haben sie eine echte Übernummer auf dem Album. Insgesamt stellt Oliver Hartmann unter Beweis, das er wirklich zu den großen Stimmen des Rock zählt.

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