Band On The Run

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Band on the Run (2010 Remaster)

Paul & Wings Mccartney. Concord Records (Universal Music) 2010, Audio CD, € 15,77

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

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Die Band:

Nach dem Ende der Beatles veröffentlichte zwei Soloalben, bevor er 1971 wieder eine Band gründete: die Wings. Neben seiner Frau Linda, die als Keyboarderin und Sängerin dabei war, ist es vor allem der englische Gitarrist Denny Laine gewesen, der erheblich zum Sound der Band beigetragen hat. Bis zu Ihrer Trennung im Jahr 1981 veröffentlichten die Wings neun Alben und feierten vor allem in den USA große Erfolge, wo fünf Alben Platz 1 der Charts erreichen konnten. Ihren Durchbruch landete die Band mit dem Song „Live And Let Die“, dem Titelsong des James-Bond-Films „Leben und sterben lassen“. Ihr größter Hit in Europa war „Mull Of Kentyre“, der auch in Deutschland die Spitze der Singlecharts erreichte.

Das Album:

1973 erschien das dritte Album der Wings: „Band On The Run“. Paul McCartney bemühte sich in dieser Zeit sehr erfolgreich darum, die Wings als Band zu präsentieren. Im Fahrwasser des großen James-Bond-Hits legten der Ex-Beatle und seine Mitmusiker ein Album vor, in dem er einmal mehr deutlich machte, dass er einer der größten Songwriter aller Zeiten ist. Erreichte das Album in Deutschland immerhin Platz 15, stand es in den USA und Großbritannien auf Platz 1 und das vollkommen zu recht. „Band On The Run“ ist ein Meisterwerk eines Popalbums. Ohne Übertreibung kann es sich mit den großen Alben der Beatles wie „Sergant Peppers“ oder „Abbey Road“ messen lassen. Auch wenn das Album nur neun Titel umfasst, legen Paul und Linda McCartney, Denny Laine, Denny Seiwell (Schlagzeug) und Henry McCollough (Gitarre) ein Album vor, das vor Innovationen und guten Songs nur so strotzt. Da ist das poppige „Jet“, das als Single die Charts stürmte, die Ballade „Bluebird“ oder das muntere „Mrs. Vandebilt“, das mit einem eingängigen Refrain daherkommt.

Im hinteren Teil des Albums hat Paul McCartney so tolle Titel wie „Picassos Last Words“ oder „Ninteen Hundred And Eighty Five“ versteckt, die auch nach vierzig Jahren weder überholt noch angestaubt klingen. Ganz im Gegenteil. Für damalige Verhältnisse waren diese Songs schon weit ihrer Zeit voraus.

Und dann ist da noch der Titelsong. „Band On The Run“ ist vielleicht der Inbegriff eines perfekten Popsongs. Der gut fünfminütige Song nimmt den Hörer auf eine akustische Reise durch mehrere Ebenen mit: Verhaltener Beginn, rockige Gitarre, lockeren Strophen und ein Refrain, der für die Ewigkeit gemacht ist. Paul McCartney hat im Verlauf seiner Karriere viele tolle Songs geschrieben, „Band On The Run“ ist vielleicht der Beste und allein ein Grund, sich mit diesem Album zu beschäftigen.

Trackliste:

01 – Band On The Run

02 – Jet

03 – Bluebird

04 – Mrs. Vandebilt

05 – Let Me Roll It

06 – Mamunia

07 – No Words

08 – Picasso´s Last Words (Drink To Me)

09 – Ninteen Hundred And Eighty Five

 

Fazit:

Mit „Band On The Run“ stellte Paul McCartney eindrucksvoll unter Beweis, dass seine Karriere mit dem Ende der Beatles noch lange nicht zu Ende war. Mit den Wings hat er eine weitere Band gegründet, die die 70er entscheiden geprägt hat und für mich zu den besten Bands dieser Dekade zählt. Alles, was die Musik der Wings ausmacht, findet sich auf diesem Album in Perfektion wieder. Neun Pop-Perlen, die auch nach vierzig Jahren noch begeistern und das mit dem Titelsong „Band On The Run“ vielleicht einen der besten Titel dieses Jahrzehnts hat.

 

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