Barfuß durch Berlin

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  • Texte
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ANSPRECHEND!

Die Musikerin:

Die in Lutherstadt Wittenberg geborene Sängerin nahm schon als Kind an Gesangswettbewerben teil. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie mit der Rockband SIX, die unter anderem im Vorprogramm von Christina Stürmer oder der Bloodhound Gang auftrat. Einer breiter Öffentlichkeit wurde Annemarie Eilfeld bekannt, als sie an der sechsten Staffel der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ teilnahm. Hier sorgten vor allem ihre freizügigen Auftritte und der Streit mit für Schlagzeilen. Letztlich belegte sie Platz 3 und ergatterte anschließend eine Rolle in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“.

Das Album:

Nach einer kurzen Zusammenarbeit mit der Schlagersängerin Kristina Bach wechselte Annemarie Eilfeld die Plattenfirma und wurde von Palm Records/ unter Vertrag genommen. Hier möchte sie sich jetzt als ernstzunehmende Künstlerin etablieren. Und ohne Übertreibung kann man sagen, das „Barfuß durch Berlin“ ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Zwölf Titel präsentiert die junge Sängerin, die bis auf die Coverversion von Pink’s Hit „Try“ („Es geht vorbei“) allesamt aus der Feder von Annemarie Eilfeld stammen. Und das überrascht durchaus, sind doch mit „Barfuß durch Berlin“, „Stärker“ oder „Spiel auf Zeit“ richtig gute Songs dabei, die gekonnt die Balance zwischen Schlager und Popmusik halten. Das Annemarie Eilfeld stimmlich überzeugen kann, hatte sie bei DSDS ja schon unter Beweis stellen können. Und so überrascht es nicht, das sie auch hier auf allen Songs eine wirklich überzeugende Darbietung liefert. Stellenweise erinnert sie zumindest stimmlich an die junge .

Sehr positiv ist auch, das es eine recht breite musikalische Bandbreite gibt. Wo die aktuelle DSDS-Siegerin den Dieter-Bohlen-Einheitssound präsentiert, variiert Annemarie Eilfeld ihr Repertoire. Mal gibt es Flotte Schlagertöne („Verloren, vergessen, vergeben“), mal ruhige, herzergreifende Momente („Kein verzeih mir“).

Trackliste:

01 – Barfuß durch Berlin

02 – Verloren, vergessen, verzeihen

03 – Stärker

04 – Was ich will

05 – Es geht vorbei (Try)

06 – Kein verzeih mir

07 – Spiel auf Zeit

08 – Heißer als Fieber

09 – Dich zu lieben

10 – Du und ich (sind unendlich) (You And I)

11 – (K)ein Liebeslied

12 – Verloren, vergessen, verzeihen (Insel-Party-Mix)

 

Fazit:

Mit „Barfuß durch Berlin“ will Annemarie Eilfeld die skandalträchtigen Zeiten hinter sich lassen und sich als Musikerin und Produzentin etablieren. Manch einer mag über diese Absicht Lächeln. Beschäftigt man sich jedoch näher mit dem Album, muss man zugeben, das die junge Sängerin den richtigen Weg eingeschlagen hat. Ihre Songs sind abwechslungsreich und klingen nicht nach billigen Kopien bekannter Titel. Ihre Texte Spielregeln das Lebensgefühl einer jungen Frau wieder. Im direkten Vergleich mit dem Album von Beatrice Egli, geht Annemarie Eilfeld eindeutig als Siegerin hervor. Die Songs sind deutlich besser und sprechen aus der Seele der Sängerin. Wider erwarten ein Album, das mich sehr positiv überrascht hat.

 

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