Bedu & de Groot: Ein filmreifes Verbrechen

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Bedu & : Percy Pickwick Band 11 Ein filmreifes Verbrechen

Das Buch ist im Jahre 1989 im aus Hamburg erschienen. Es ist 48 Seiten lang.

Die Inhaltsangabe

John Caesar Alexander Beaumont ist Filmproduzent. Er möchte einen Film über die Abenteuer Percy Pickwicks als Agent des britischen Geheimdienstes MI 5 drehen. Doch es kommt, wie es kommen muß.

Kaum laufen die Aufnahmen, passieren Dinge, die nicht im Drehbuch vorgesehen sind. Pickwick muß viel Arbeit und sein ganzes Können aufbieten, um den Fall zu lösen.

Ein paar Hintergrundinformationen

Percy Pickwick ist eine humoristisch gedachte Comicreihe, die aber auch viele Krimi-Elemente enthält. Die Comic-Reihe stammt ursprünglich aus Belgien.

Pickwick arbeitete früher für den britischen Inlandsgeheimdienst, hat sich zwischenzeitig aus dem aktiven Dienst zurückgezogen, übernimmt aber trotzdem immer noch Aufträge.

Personen wie seine Haushälterin Miss Partridge und ein Polizist, der Pickwick immer wieder ein Knöllchen wegen dessen Verkehrssünden gibt, kommen in vielen Episoden vor. Oft spielt auch der rote MG TD eine Rolle, ist zumindest zu sehen. Es gibt bislang 17 Episoden.

Über den Verlag

Der Verlag wurde 1953 gegründet. Er war damals die deutsche Niederlassung des gleichnamigen dänischen Verlagshauses. Der Verlag gehört heute aber zum schwedischen Medienunternehmen Bonnier AB.

Sein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Comics, Kinderbüchern und Jugendbüchern. Die deutschsprachigen Harry Potter – Bücher sind im Carlsen-Verlag erschienen. Nach eigenen Angaben gehört der Carlsen-Verlag zu den führenden Verlagen in diesem Segment.

Die Besprechung des Comics

Hier liegt gute Unterhaltung für Kinder und Jugendliche vor. Percy Pickwick ist ein leicht erregbarer und etwas schusseliger Agent Ihrer Majestät. Die Geschichte ist vorhersehbar, das Ende, die Auflösung nicht besonders überraschend.

Was vielleicht auch daran liegt, wie die Charaktere gezeichnet sind. Percy Pickwick wie auch Beaumont sind beispielsweise die aufbrausenden, weil schnell erregbaren und cholerischen Charaktere, die schnell in die Luft gehen und durch ein paar passende Worte auch wieder beruhigt werden können.

Die Darsteller sind dagegen eitle Gockel, die sehr von sich selbst überzeugt sind. Der Sekretär von Beaumont ist der unsichere Schleimer. Die Charaktere sind übertrieben dargestellt und somit leicht erkennbar.

Wie es sich gehört, gibt es am Ende auch eine Romanze. Das Happy-End ist also gesichert.

Die einzelnen Bilder sind sicherlich ordentlich gezeichnet, passen andererseits aber auch gut zu dieser platten Unterhaltung.

Das Fazit

Für Kinder und Jugendliche ist dieser Krimi in gezeichneter Form sicherlich gut geeignet. Für Erwachsene ist er auf jeden Fall ein wenig oberflächlich. Sie sollten sich dann doch an die Klassiker wie Tim & Struppi (beispielsweise) halten.

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