Beim ersten Mal

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Romantik
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  • Humor
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  • Anspruch
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  • Gesamt
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Beim ersten Mal [Special Edition] [2 DVDs]

Katherine Heigl (Hauptdarsteller). Universal Pictures Germany GmbH 2007, DVD, € 0,99

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Beim ersten Mal

Inhalt
Alison Scott ist beruflich sehr erfolgreich. Bisher war sie Produktionsassistentin einer großen Entertainmentfirma und arbeitete vornehmlich hinter den Kulissen. Doch nun hat sie es endlich geschafft und einen Job vor der Kamera ergattert. Doch nach einem One-Night-Stand gerät ihr Leben plötzlich komplett aus den Fugen. Eines Tages lernt sie durch Zufall Ben kennen, der ihr auf Anhieb sympathisch ist. Sie kommt mit ihm ins Gespräch, und nachdem sowohl Alison als auch Ben reichlich Alkohol konsumiert haben, landen die beiden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, miteinander im Bett – mit dem Ergebnis, dass Alison nun schwanger ist und Ben seit der „schicksalhaften Nacht“ nicht mehr gesehen hat.

Um das Problem zu lösen, versucht Alison, den Kontakt mit Ben wiederherzustellen. Sie weiß lediglich, dass er normalerweise mit Jonah, Jason, Jay und Martin, seinen nichtsnutzigen Kumpels, zusammen „abhängt“ und mit ihnen den einen oder anderen Joint raucht. Für Ben ist Alison die Frau seines Lebens und er würde so ziemlich alles tun, was sie vorschlägt – ihm ist also alles recht. Sie beschließen, das Kind zu behalten und sich zumindest besser kennenzulernen. Debbie, Alisons Schwester, sowie deren Ehemann Pete sollen Alison nach Möglichkeit während der Schwangerschaft zur Seite stehen – allerdings verläuft ihre eigene Ehe momentan auch nicht gerade harmonisch…

Fazit
Der Regisseur von „Beim ersten Mal“, , liebt das Familiäre. Seine Karriere begann er als Stand-Up-Comedian und Schauspieler, doch dass er sich auch auf dem Regiestuhl äußerst wohl fühlt, ist seinen Werken anzumerken. Für „Beim ersten Mal“ engagierte er einige Darsteller, mit denen er bereits bei seinem vorherigen Film „Jungfrau (40), männlich, sucht“ zusammen gearbeitet hat. Auch Apatows Frau Leslie sowie seine beiden Töchter Iris und Maude Apatow spielen jeweils eine kleinere Rolle in „Beim ersten Mal“. Dieses Familien- und Freundesaufgebot funktioniert wider Erwarten hervorragend, da der Regisseur ganz auf seine zwei außergewöhnlichen Talente und setzt. Apatow besitzt die Fähigkeit, selbst Gags und Pointen, die schon ganz klar unter die Gürtellinie gehen, warmherzig und nicht allzu platt zu inszenieren.

Insgesamt ist der Film ein sehr launiges „Gag-Feuerwerk“. Die Charaktere wirken zu keiner Zeit übertrieben. Die Figuren des Films sind skurril und teils recht verrückt, aber immer grundsympatisch. Apatows Intention bei „Beim ersten Mal“ war im Grunde der Wunsch, dem Hauptdarsteller Seth Rogen eine Rolle „auf den Leib zu schreiben“ – dies ist Apatow auch auf unwiderstehliche Art und Weise gelungen. Er ist in Hollywood der Regisseur, der die Komödien mit der höchsten Gagdichte wirkungsvoll inszeniert und auf die Leinwand bringt. Apatow beweist mit „Beim ersten Mal“ wieder einmal, dass er weiß, was exaktes Timing ist. Nachdem sich der Zuschauer an den etwas skurrilen Humor des Films gewöhnt hat, wird er von treffenden Gags immer wieder überrascht und zum Lachen gebracht.

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