Bella Germania

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Action
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  • Humor
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  • Erotik
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  • Anspruch
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GRANDIOSES FAMILIENEPOS!

Inhalt:

Die angehende Modedesignerin Julia Becker erfährt von einem ihr unbekannten Mann, dass er ihr Großvater ist. 1954 ging Alexander Schlewitz, so der Name des Mannes, als junger Nachwuchsingenieur nach Italien, um dort für einen Autokonzern die Lizenz für den Bau einer Isetta zu bekommen. Dort lernt er Giulieta Marconi kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch da Giulietta bereits mit Enzo verlobt ist, hat ihre Liebe keine Chance. Daran ändert sich auch nichts, als Giulietta schwanger wird. Später folgt sie ihrem Bruder Giovanni nach Deutschland, der hier sein Glück als Gastarbeiter sucht. Als sie Alexander wiedersieht, erkennt sie, dass dieser ebenfalls vergeben ist. Doch ihre Liebe lässt sie nicht los, mit weitreichenden Konsequenzen für alle nachfolgenden Generationen. 

Darsteller:

Silvia Busuioc ist Giulietta Marconi

Christoph Letkowski ist Alexander Schlewitz

Deniz Arora ist Enzo

Denis Moschitto ist Giovanni Marconi

Natalia Belitski ist Julia Becker

ist Tanja Becker

Sibylle Canonica ist Nathalie Bronet

Kostja Ullmann ist Vincenzo

Ana Sanchez ist Rosaria Marconi

Episodenübersicht:

01 – L‘amore – die Liebe

02 – Il destino – das Schicksal 

03 – Il segreto – das Geheimnis 

Produktinformationen:

2 DVD‘s

Laufzeit: 270 Minuten Sprache: Deutsch

Untertitel: Deutsch

Ton, Bild, Farbe: Dolby Digital 5.1, 16:9, PAL

FSK: ab 6 Jahre

Fazit:

“ ist ein Dreiteiler, der mit großem Erfolg im ZDF lief und auf dem gleichnamigen Buch von beruht. Der erfolgreiche Drehbuchautor („Maria, ihm schmeckt‘s nicht“) debütierte mit diesem Roman, der mehr als achtzig Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegels stand. Verfasst hat eine überaus packende und bewegende Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und die immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her pendelt. Dreh- und Angelpunkt ist die junge Designerin Julia Becker, die von ihrer Mutter (hervorragend dargestellt von Andrea Sawitzki) erzählt bekommen hat, dass ihr Vater verstorben ist. Der plötzliche Besuch von Alexander Schlewitz sorgt dafür, dass sie auch auf die Suche nach der Wahrheit macht. 

Eine Suche, die ihr Stück für Stück eine andere Wahrheit offenbart, als die, die ihr zeit ihres Lebens erzählt wurde. Das Entblättern dieser Wirklichkeit erzählt Daniel Speck, der zusammen mit Robert Krause und Florian Puchert auch für das Drehbuch verantwortlich ist, anhand der Geschichte der italienischen Gastarbeiter in der Bundesrepublik. Dabei hat er eine mitreißende Geschichte verfasst, die den Zuschauer sofort in seinen Bann zieht. Man leidet mit Alexander und Giulietta, und hofft immer wieder, dass sie doch zueinanderfinden. 

Das führt uns zum Cast. Silvia Busuioc und Christoph Letkowski können als verliebtes Paar genau die Gefühle transportieren, die notwendig sind, um eine solche Geschichte zum Leben zu erwecken. Natalia Belitski agiert als Julia Becker und kann der Story den nötigen Rahmen geben. Kostja Ullmann liefert als Giuliettas Sohn Vincenzo eine reife Leistung ab. Mit Francis Fulton-Smith, Eva Mattes oder Friederike Ott ist dieser Dreiteiler auch in den Gastrollen überaus gut besetzt. 

Mit „Bella Germania“ kommt die in höchstem Maße sehenswerte Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers daher, der eine bis zum Schluss spannende Familiengeschichte erzählt, die am Ende mit einer echten Überraschung aufwarten kann. Ein ganz starker Dreiteiler, die zu Tränen rührt und die trotz einiger Klischees allerbeste Unterhaltung bietet. 

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