Berte Bratt: Bleib bei uns, Beate

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Bleib bei uns, Beate!

Berte Bratt. Egmont Schneiderbuch 1995, Gebundene Ausgabe, 186 Seiten, € 0,98

Rezension von: LunaBlue | Rezensionsdatum:

„Bleib bei uns, “ von

Inhalt

Beate Hettring ist 23 Jahre alt und die älteste in einer Familie mit acht Kindern. Schon früh hat sie Haushalt und ihre Geschwister eigenständig versorgt.

Beate hat keine wirklichen Zukunftspläne. Sie hofft auf einen Antrag von ihrem Freund Axel. Dieser eröffnet ihr jedoch eines Tages nüchtern, dass er für eine neue bessere Stelle nach Oslo ziehen wird.

Beate ist niedergeschlagen, vor allem als Axel sich als äußerst schreibfaul entpuppt. Schließlich entdeckt sie eine Möglichkeit, wie sie ihrem Geliebten wieder näher kommen kann: in Oslo wird für eine Arztfamilie ein Hausmädchen gesucht.

Beate bewirbt sich und erhält die Stelle.In Oslo angekommen lernt sie ihre Familie und Auftraggeber kennen: Dr. Rywig ist Witwer und meistens zu beschäftigt, um sich um seine Kinder zu kümmern. Bernd (12) ist verschlossen, aber sehr klug. Die Zwillinge Senta und Sonja (11) sind ein fröhliches Gespann. Hansemann (5), der eigentlich Hans-Jürgen heißt, ist niedlich und unglaublich verzogen.

Die Kinder werden von ihrer alten Tante Juli betreut. Beate fühlt sich in der Atmosphäre der nicht wohl.

Als Kind einer großen Familie mit engem Zusammenhalt ist sie Liebe und Wärme gewohnt. Doch im Hause Rywig scheint jeder für sich selbst zu leben, es gibt kaum wirklichen Kontakt unter den Familienmitgliedern und oft fühlen sich die Kinder missverstanden.

Beate beschließt, nicht nur ihre Haushaltspflicht zu erfüllen, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Familie zusammenwächst. Sie versucht den verwöhnten Hansemann zu einem selbstständigen Jungen zu erziehen, Bernd und seinen Vater einander näher zu bringen.

Darüber Hinaus muss sie auch noch feststellen, dass Axel wenig von Treue hält und dass sowohl Kinder und Vater von Problemen aus der Vergangenheit geplagt werden.

Fazit

Wer in die Welt von Berte Bratt einsteigen möchte, sollte mit „Bleib bei uns, Beate“ beginnen. Denn nach diesem Buch folgen viele eigenständige Bände, in denen es um die Kinder der Familie Rywig geht.

Das Buch mag von der Geschichte her altmodisch sein und sicher ist Beate zwar eine liebenswerte und tapfere Hauptfigur, dennoch würde man sie heutzutage nicht gerade als Vorbild sehen, denn im Grunde besteht ihre Aufgabe aus Haushalt und Kinder.

Die Romantik kommt in diesem Band im Vergleich zu anderen Berte Bratts eher kurz. Dass auf Axel kein Verlass ist, bemerkt man als Leser schnell und bis sich zwischen Beate und Dr. Rywig die ersten zarten Bande knüpfen, dauert es eine ganze Weile. 

Auch wenn das Buch manchmal etwas kitschig ist, ich habe es oft gelesen und finde es immer noch sehr schön erzählt.

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