Bildungswerk Landessportbund: Spielend um die Welt

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Bildungswerk des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (Herausgeber): Spielend um die Welt

Das Buch ist im Jahre 1996 in Duisburg im erschienen. Es ist 55 Seiten dick.

Über die Buchreihe

Das Bildungswerk des Landessportbundes gibt die Schriftenreihe „Materialien“ heraus; hier liegt deren Nummer 7 vor. Die Schriftenreihe soll einen Beitrag zur sportwissenschaftlichen Diskussion liefern und die praktische Weiterbildungsarbeit der Bildungswerke vor Ort unterstützen. Die Schriftenreihe bietet also – beispielsweise – Anregungen, Konzepte und Lehrmaterialien für die Übungsleiter und für die Sportler Anregungen zum Selbermachen bei der Körperertüchtigung.

Die Inhaltsangabe

Das Werk möchte nach eigenen Angaben „eine kleine Reise in die Welt der Spiele und zu den Spielen der Welt“ sein. Es stellt kurz, knapp und verständlich Sportarten wie Boule / Petanque, Baseball, American Football, Hufeisenwerfen, Korbball, Kricket, Krocket, Rugby, Touchball, Volleyball und viele andere, zumindest mir persönlich völlig unbekannte Sportarten vor. Wer hat etwa von Mulambilwa oder Nugentang gehört?

Ihnen sind einige Dinge gemeinsam. Sie stammen aus Afrika, Asien oder Amerika. Es sind alles Mannschaftssportarten, von denen viele draußen, im Freien ausgeübt werden können. Oft müssen die Spieler laufen und einen Ball fortbewegen. Viele Spiele enthalten ziemlich einfache Regeln, können also ohne größeren Aufwand betrieben werden.

Die eigentliche Buchbesprechung

Die Spiele werden, wie schon oben gesagt, kurz, knapp und einfach beschrieben. Die Beschreibungen sind also auch für Anfänger und interessierete Laien gut verständlich.

Ein gewisser Spaßfaktor und Unterhaltungswert für die Freizeit sind hier schon vorhanden. Einige Spiele kann man, wie schon gesagt, ohne größeren Aufwand betreiben; bei Sportarten wie American Football sieht es dann schon wieder etwas anders aus.

Vereine und Ansprechpartner werden hier leider nicht genannt; wer sich für die eine oder andere Sportart interessiert, müßte also schon auf eigene Faust recherchieren, wo sie betrieben werden kann.

Dies ist auch das große Manko dieses Heftes. Der praktische Nutzen ist nicht immer ersichtlich. Bei Mädchen bin ich mir nicht sicher: Sind aber Jungen nicht ganz einfach zufriedenzustellen, wenn sie einfach nur Fußball spielen können?

Ist es wirklich Zufall, daß bestimmte Sportarten bei uns in Deutschland unbekannt und unbeliebt sind? Die Arbeit in Vereinen und im schulischen Sportunterricht hat offensichtlich nicht dazu ausgereicht, um Neugier zu wecken und Nachwuchs zu gewinnen. Von daher ist es zweifelhaft, ob das vorliegende Werk selbst in einer sportinteressierten Öffentlichkeit irgendeine Nachhaltigkeit erzielt hat.

Das Fazit

Das Buch ist sicherlich informativ und auch ganz witzig gemacht; es enthält neben dem Textteil auch viele hübsch gemachte Zeichnungen. Die Informationen hätten aber auch intensiver dargeboten werden können.

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