Bioshock

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Grafik
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  • Steuerung
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  • Langzeitspaß
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  • Sound
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  • Gruselfaktor
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  • Storyline
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  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne
Rezension von: Sara Bosian | Rezensionsdatum:

Bioshock – Für PC

Inhalt:
Vor Jahrzehnten beschloss ein Mann, der Politiks- und Wirtschaftswelt zu entkommen und sich seine eigene Stadt zu bauen, mit seinen eigenen Regeln und Idealen. So entstand Rapture, eine geheime Stadt am Meeresgrund. Die Bevölkerung von Rapture nahm zu und das Unheil nahm seinen Lauf.

Wettrüsten:
Die Technologie in Rapture ist weit entwickelt und so ist auch die genetische Manipulation unserer Heutigen weit voraus. Die Menschen wollen perfekte und makellose Körper, Stärke und Fähigkeiten, die ihnen einen Vorteil gegenüber den anderen verschafft. So kommen die Plasmide auf den Markt. Diese sorgen für Mutationen und damit für Fähigkeiten: Blitze schleudern, Gegenstände schweben lassen, alles kein Problem mehr. Der Haken ist nur: Plasmide machen süchtig, einmal eins in den Körper gespritzt will man immer mehr, egal wie.

Raptures Fall:
Die Menschen verfallen dem Wahnsinn, es herrscht Mord und Todschlag, jeder ist nur noch auf sich selbst bedacht, der Fall von Rapture ist vorprogrammiert. Nun ähnelt Rapture einer Ruine. Alles ist verwahrlost, überall sind Leichen und alles ist wie aus einem Horrorfilm. Für einen normalen Menschen ist es dort mehr als gefährlich, denn an jeder Ecke wartet jemand, der einen umbringen möchte.

Der Spieler:
Gespielt wird aus der Ich-Perspektive. Nach einem Flugzeugabsturz mitten im Ozean gelangt man nach Rapture und muss sich nun gegen die mutierten Menschen, die Splicer genannt werden, behaupten. Als Hilfe kommen hier die Plasmide ins Spiel, denen auch wir nicht widerstehen können. Außerdem steht einem ein großes Waffenarsenal zur Verfügung.

Steuerung:
Fortbewegen kann man sich mit der Tastatur, die Waffen benutzt man mit der Maus. Etwas kompliziert ist dabei, dass zwischen Plasmid und Waffe durch benutzen der rechten Maustaste hin und her gewechselt werden muss, während mit der linken Maustaste geschossen wird. Schnelle Kombinationen sind daher eher schwierig.

Nachschub:
Nachschub findet man immer und überall. Patronen für die Waffen, Verbandskästen, Eve (wird für die Benutzung der Plasmide gebraucht) liegen überall verstreut in Rapture. Außerdem können die besiegten Gegner und die herumliegenden Toten nach nützlichen Dingen durchsucht werden, genauso wie die meisten Schränke, Schreibtische ect. Braucht man doch mal Nachschub und hat das Areal schon abgegrast, kann man sich diesen immer noch mit Geld bei Automaten kaufen.

Little Sisters:
Die Plasmide können nur gegen Adam eingetauscht werden. Die Little Sisters sind Mädchen, die durch einlagern von Adam mutiert sind. Folglich können wir Adam durch die Little Sisters gewinnen. Dabei hat der Spieler die Möglichkeit, die Mädchen zu heilen, wodurch das Adam entfernt wird und sie wieder zu normalen Mädchen werden, oder sie auszunehmen. Dabei gewinnt man zwar mehr Adam, die Little Sister stirbt aber dadurch. Der Spieler kann also zwischen Güte und mehr Beute entscheiden. Nun klingt das an sich sehr einfach, was es auch wäre, wenn es nicht die Big Daddies gäbe. Diese sind die Beschützer der Little Sisters und keine Sister ist ohne einen unterwegs. Daher müssen erst die Daddies aus dem Weg geräumt werden, bevor man an die Sister herankommt. Diese sind allerdings sehr stark, so einfach wie es klingt ist das Ganze also nicht.

Begleiter:
Begleitet werden wir stets durch Atlas, der durch ein Funkgerät mit uns kommuniziert und uns von Anfang an begleitet. Er sagt uns, was wir tun müssen und wo wir hinmüssen. Außerdem kann man jederzeit auf eine Karte zurückgreifen, um zu wissen wo man sich befindet, und auch Tipps bekommen, wenn man nicht weiter kommt.

Grafik und Sound:
Der Ausblick in Rapture ist gigantisch. Bei der Ankunft in der Stadt sieht man viel der Unterwasserwelt, und selbst Haie und Wale sind zu sehen. Die Stadt selbst ist sehr detailliert gestaltet, sodass man das Unheil förmlich spüren kann. Das ganze schafft eine unglaubliche Atmosphäre, die einem das eine oder andere Mal eine Gänsehaut verpasst. In der deutschen Version sind auch die Stimmen aller Figuren synchronisiert. Bei diesem Spiel ist es gut, wenn man den Ton einschaltet, da die Splicer gerne Selbstgespräche führen und man sie somit schon hört, bevor man um die Ecke gegangen ist.

Fazit:
Ein spannendes und gruseliges Spiel, was vor allem Unterwasser- und Biologieinteressierte begeistern wird. Das Spiel ist in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielbar, was vor allem für Shooter Anfänger oder auch Profis von Vorteil ist. Außerdem gibt es normalerweise (einstellbar) keinen endgültigen Tod, da es im ganzes Spiel unzählige Vita-Chambers gibt, in denen man, nachdem man besiegt wurde, wieder regeneriert wird. Wenn der Gegner also mal besonders hartnäckig ist, muss man nicht immer wieder von vorn anfangen. Sehr zartbesaitete sollten Bioshock allerdings nicht spielen. Die Splicer sind vollkommen entstellt und der Verfall von Rapture zeigt sich vor allem durch die Toten, die überall herumliegen. Auch ist der Anblick von Blut keine Seltenheit.

Einziges Manko ist die Steuerung. Kombinationen sind nur schlecht möglich. Hier sind einige Defizite vorhanden. Darüber hinaus gibt es eine handvoll Charaktere, die immer wieder auftauchen. Dies ist ein wenig eintönig, da man das Gefühl bekommt, immer dieselben Gegner aufs neue zu bekämpfen.
Insgesamt ist Bioshock auf jeden Fall mehr als spielenswert. Es hat Spannung, Action und einen relativ hohen Gruselfaktor.

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