Björk – Family Tree

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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Family Tree

CD 1:

  1. Sidasta Eg
  2. Glora
  3. Fuglar
  4. Ammaeli
  5. Mamma

CD 2:

  1. Immature
  2. Cover Me (Roots Version)
  3. Generous Palmstroke
  4. Joga (Strings And Vocals)
  5. Mother Heroic

CD3:

  1. The Modern Things
  2. Karvel
  3. I Go Humble
  4. Nature Is Ancient

CD 4:

  1. Unravel (Strings Version)
  2. Cover Me (Strings Version)
  3. Possibly Maybe
  4. Anchor Song
  5. Hunter

CD 5:

  1. All Neon Like
  2. I’ve Seen It All (Strings Version)
  3. Bachelorette (Strings Version)
  4. Play Dead

CD 6:

  1. Venus As A Boy
  2. Hyperballad
  3. You’ve Been Flirting Again
  4. Isobel
  5. Joga
  6. Unravel
  7. Bachelorette (Album Version)
  8. All Is Full Of Love
  9. Scatterheart
  10. I’ve Seen It All
  11. Pagan Poetry
  12. It’s Not Up To You

Family Tree, die Werkschau

Mit Family Tree steht uns die bisher umfangreichste Werkzusammenstellung der isländischen Künstlerin ins Haus. Und was für eine. Anstatt nur irgendwelche Albumtracks aneinanderzureihen präsentiert Björk auf nicht weniger als sechs CDs ihr breites Spektrum künstlerischer Ausdruckskraft.

So beleuchtet gerade CD 1 die Anfänge von Björk, enhält diese Scheibe doch Aufnahmen, die sie während der Zeit mit den Sugarcubes aufnahm – der Titel „Ammaeli“ ist hierbei die isländische Original version des Indiehits „Birthday“, der damals für mächtig viel Aufsehen sorgte und Björk zu einem internationalen Star machte. Die anderen Stücke sind sogar noch einen Hauch rarer, es handelt sich dabei um Neueinspielungen von Songs, die Björk nach Auflösung ihrer damaligen Punkband Kukl einspielte und unter dem Namen The Elgar Sisters veröffentlichte.

Die übrigen CDs haben vornehmlich Björks Solokarriere im Blickfeld, neben Songs von Alben wie Debut, Post, Homogenic und zuletzt Vespertine finden sich erfreulicherweise auch sehr viele B-Seiten auf den Discs, die den meisten Hörern wohl eher unbekannt sein dürften. Hier offenbart sich dann auch Björks breites künstlerisches Spektrum, von brav unschuldig verträumt wie in „Venus As A Boy“, gibt es auch sehr nachdenkliche Stücke wie z.B. „Bachelorette“ oder „I’ve Seen It All“, das seinerzeit auf dem Soundtrack zum Film Dancer In The Dark entstand, in dem Björk die Hauptrolle spielte und für den Oscar nominiert wurde.

Auf der Family Tree finden sich auch überraschend viele Alternativversionen bekannter Stücke, die ganz neue Facetten der Lieder ans Tag bringen und insgesamt sehr gut gelungen sind.

Fazit

Family Tree bietet auf sechs CDs einen rundum gelungenen Überblick über das Schaffen der kleinen Isländerin, neben vielen Songs aus ihren Soloalben, gibt es auch einige Raritäten zu entdecken, die bis zur Zeit zurückreichen, als Björk noch bei den Sugarcubes war. Des Weiteren ist die Tracklist um etliche B-Seiten ergänzt, die dieses Album gerade auch für Leute interessant machen, die schon alle Soloalben von Björk im Schrank stehen haben.

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