Björk – Gling-Gló

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Unterhaltung
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  • Cover
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

–  Gling-Gló

  1. Gling-Gló
  2. Luktar-Gvendur
  3. Kata Rokkar
  4. Pabbi Minn
  5. Brestir Og Brak
  6. Astartöfrar
  7. Bella Simamaer
  8. Litli Tonlistarmadurinn
  9. Thad Sest Ekki Saetari Mey
  10. Bilavisur
  11. Tondeleyo
  12. Eg Veit Ei Hvad Skal Segia
  13. I Dansi Med Ther
  14. Börnin Vid Tjörnina
  15. Ruby Baby
  16. I Can’t Help Loving That Man

Gling-Gló, das Jazzalbum

Gling-Gló ist kein gewöhnliches Björkalbum, zu der Zeit als es entstand, irgendwann im Jahre 1990, war Björk noch mit ihren Kollegen von der Indie-Pop-Truppe Sugarcubes unterwegs. Da Björk gerade in den 90er Jahren immer selbstständiger werden wollte und auch offen war mal neue Sachen auszuprobieren, war es nur eine Frage des Zeit, bis sie sich mit dem Thema Jazz befasste. Jazz war zu der Zeit in Island sehr beliebt und mit dem bekanntem Jazz-Ensemble Trio Gudmundar Ingolfssonar
hatte sie dann auch die bekannte Begleitband für dieses Unterfangen gefunden.

Ich möchte trotzdem noch einmal darauf hinweisen, dass wir es hier mit einem Vollblutjazzalbum zu tun haben, das mit Björks späteren Werken so gar nichts zu tun hat.

Dass das Album in nur drei Tagen eingespielt und fast nicht geprobt wurde, hört man den Songs glücklicherweise überhaupt nicht an. Björk und das Jazz-Ensemble scheinen sehr gut miteinander harmonisiert zu haben.

Mit Gling-Glo haben wir hier auch fast ein typisches isländisches Album vor uns liegen, sind doch 14 der 16 Titel komplett in Isländisch gesungen. Nur die letzten beiden Stücke „Ruby Baby“ und „I Can’t Help Loving That Man“ sind in Englisch.

Obwohl ich zuvor nicht viel mit Jazz am Hut hatte, gefielen mir einige der Stücke auf Anhieb. So überrascht der Titelsong Gling-Glo mit einem wunderbaren, sehr weihnachtlichen Glöckchenspiel-Intro und Björks kindlicher Gesang gibt dem Stück den Anstrich eines Kinderliedes.

Eine weitere Überraschung hat das Stück „Papi Minn“ parat, ist es doch die isländische Version von „Oh mein Papa“ von Paul Burkhard aus dem Jahre 1939, dass sicherlich viele kennen.

Auch wenn man des Isländischen nicht mächtig ist, kann man seine Freude an dem Album haben, Björk kommt gewohnt souverän und auch das Jazz-Ensemble spielt die Stücke sehr gut.

Fazit

Gling-Glo präsentiert die etwas andere Björk, die mal nicht mit elektronischen Sounds um sich wirft oder mit Indie-Klängen verzaubert, nein, dieses Album bietet Jazz in Reinkultur. Und könnte allein schon wegen dieser Tatsache auf manche Musikfreunde ein wenig abschreckend wirken. Auch ist es bei dieser Art von Musik nicht immer einfach bis zum Ende durchzuhalten, so sind manche Stücke eben eher was für Jazz-Kenner als für Freund leicht bekömmlicher Kost. Alles in allem bietet Gling Glo gute Jazz-Kost, das gerade für Jazz-Einsteiger sehr gut geeignet ist, solange man sich von den isländischen Texten nicht abschrecken lässt.

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