Björk – Greatest Hits

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Greatest Hits

  1. All Is Full Of Love
  2. Hyperballad
  3. Human Behaviour
  4. Joga
  5. Bachelorette
  6. Army Of Me
  7. Pagan Poetry
  8. Big Time Sensuality
  9. Venus As A Boy
  10. Hunter
  11. Hidden Place
  12. Isobel
  13. Possibly Maybe
  14. Play Dead
  15. It’s In Our Hands

Greatest Hits, das Album

Dass die isländische Ausnahmekünstlerin Björk nicht irgendein Greatest Hits-Album auf den Markt werfen würde, hätte man sich ja im Vorfeld denken können. Für Björk war es schon immer sehr wichtig auf die Bedürfnisse ihrer Fans einzugehen, sodass sie kurzerhand eine Mitmachaktion auf ihrer Webseite startete, bei der Fans via Voting die Tracklist des Best Of-Albums mitbestimmen durften. Zur Wahl standen alle zur damaligen Zeit veröffentlichten Singles der ersten vier Alben, also im Grunde alles was Björk in den Jahren 1993 bis 2001 veröffentlicht hatte, ausgenommen ist nur der Soundtrack zu Dancer In The Dark, der Björk anscheinend nicht so recht ins Gesamtkonzept passte, schade eigentlich, gab es doch auch auf ihm großartige Songs zu hören.

Durch die Idee Fans über die Tracklist entscheiden zu lassen, bekommt das Album natürlich einen sehr authentischen Charakter, hier wurden nicht einfach wahllos irgendwelche Songs aneinandergeklatscht, hier hat jeder dazu beigetragen die Scheibe interessant und abwechslungsreich zu gestalten.

Jedes der vier Studioalben ist mit vier bis fünf Songs vertreten, dass ermöglicht einen wunderbaren Vergleich über die einzelnen Phasen, in denen Björk damals steckte. So zeugen vor allem die Stücke vom Debut-Album noch von einer gewissen Wegsuche, Björk ist hier auch noch viel fragiler und man hat beim Hören dieser alten Stücke, dass sie gerade für sich die Welt entdeckt. Auf dem zweiten Album Post wirkte sie dann viel selbstbewusster, auch wenn sie ihre verletzliche Seite niemals versteckte, wie das großartige „Isobel“ beweist. Das dritte Album Homogenic klingt mit seinen vielen Streicherarrangements und den reduzierten Beats sehr isländisch und war damals ein Blick in ihr innerstes Seelenleben. Nicht umsonst gilt nach wie vor „Joga“ als ihr persönlichster Song überhaupt. Vespertine war dann nochmal eine Spur ruhiger und besinnlicher als die anderen Alben und klang nach schneebehangenen skandinavischen Wäldern zur Winterzeit.

Fazit

Diese Best of ist eine, die den Namen auch verdient. Hier hat Björk den Fans ein Geschenk gemacht und sie aktiv an der Gestaltung des Albums teilnehmen lassen. So ist die Tracklist auch entsprechend interessant ausgefallen. Hier finden sich Songs aus Björks ersten vier Soloalben, die hier mit jeweils 3-4 Titeln vertreten sind. Für alle Björk-Fans, die eh schon alles von Björk haben, wurde obendrein noch ein neuer Titel, „It’s In Our Hands“, spendiert, der schonmal einen Vorgeschmack auf das bietete, was uns als nächstes aus dem Hause Björk erwarten sollte. Für Fans wie Neueinsteigern sehr zu empfehlen.

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