Björk – Post

Autorenwertung
  • Sound
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Songtexte
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Melodie
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Produktion
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne

Post

Björk. Polydor (Universal Music) 1995, Audio CD, € 3,50

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Post

  1. Army Of Me
  2. Hyperballad
  3. The Modern Things
  4. It’s Oh So Quiet
  5. Enjoy
  6. You’ve Been Flirting Again
  7. Isobel
  8. Possibly Maybe
  9. I Miss You
  10. Cover Me
  11. Headphones

Post, das Album

Post ist Björks zweites Album, welches 1995 veröffentlicht wurde. Wirkte ihr Debut nocht etwas unterkühlt und künstlerisch noch nicht ganz schlüssig, sind die Songs auf Post um einiges wärmer und verfolgen diesmal auch einen roten Faden. Björk ist es gelungen, dass die Stücke alle sehr individuell klingen, aber dennoch gut in ein Gesamtkonzept passen.

War das Cover der Debutplatte noch im tristen Schwarz-Weiß gehalten, strahlt das von Post in vielen Farben wie der berühmte Regenbogen, und stellt damit einen krassen Kontrast dar, der sich auch in der Musik widerspiegelt.

Neben wirklich aufreibenden Stücken wie den genialen Opener „Army Of Me“ und dem harten Industrialhammer „Enjoy“, in dem Björks Gesang fast schon ein bisschen böse rüberkommt, gibt es auch sehr gefühlvolle Stücke zu hören: Zum einen das wunderbar verträumte „Hyperballad“, das introvertierte „The Modern Things“ und das verzweifelte und von Streichern begleitete „You’ve Been Flirting Again“.

Meine persönlichen Highlights sind aber das sehr melancholische „Isobel“, dass einen in eine ferne Märchenwelt entführt und das sehr surreale „Possible Maybe“, das sich musikalisch gar nicht so einfach einordnen lassen will.

Das Album schließt mit zwei sehr ruhigen, fast schon in Richtung Ambient gehenden Stücken: „Cover Me“ und „Headphones“, die die ruhige Seite der Künstlerin beleuchten.

Ein wenig Kritik sei zum Schluss auch noch erlaubt, bei Spaßmachersongs wie das an Musicals erinnernde  „It’s Oh So Quiet“ ist meiner Meinung nach ihre Stimme in exhaltiert hohe Lagen geraten, Björks albernes Gekreische ist in diesem Song einfach nur nervtötend. Das Stück ist als einziges irgendwie fehl am Platze.

Fazit

Post klingt so viel reifer als ihr Debut, hier weiß Björk genau, was sie will. Das Album präsentiert hierbei die unterschiedlichsten Facetten dieser Künstlerin, von der melancholisch verschlossenen in „Isobel“ bis hin zu einer sehr extrovertierten Björk in „Enjoy“. Damit ist das Album sehr vielseitig geraten und eine wahre Bereicherung. Auch gelingt es ihr, Anspruch mit eingängigen Melodien zu paaren, die niemals platt oder aufgesetzt wirken. Damals bestärkten mich die innovativen Musikvideos, die heute noch zeitlos wirken, in dieser Annahme. Post ist eine rundum gelungene Popplatte mit dem gewissen Etwas.

. Army Of Me 3:56 EUR 0,97
Anhören 2. Hyperballad 5:21 EUR 0,97
Anhören 3. The Modern Things 4:10 EUR 0,97
Anhören 4. It’s Oh So Quiet 3:38 EUR 0,98
Anhören 5. Enjoy 3:54 EUR 0,97
Anhören 6. You’ve Been Flirting Again 2:32 EUR 0,97
Anhören 7. Isobel 5:46 EUR 0,97
Anhören 8. Possibly Maybe 4:52 EUR 0,97
Anhören 9. I Miss You 4:00 EUR 0,97
Anhören 10. Cover Me 2:10 EUR 0,97
Anhören 11. Headphones

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar