Björk – Telegram

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Telegram

  1. Possibly Maybe (Lucy Mix)
  2. Hyperballad (Brodsky Quartet Version)
  3. Enjoy (Further Over The Edge Mix)
  4. My Spine (Evelyn Glennie)
  5. I Miss You (Dobie Rup Part One-Sunshine Mix)
  6. Isobel (Deodato Mix)
  7. You’ve Been Flirting Again (Flirt Is A Promise Mix)
  8. Cover Me (Dillinja Mix)
  9. Army Of Me (Masseymix)
  10. Headphones (Mika Vainio)

Telegram, das Remixalbum

Nach dem 1995 erschienenen Album Post folgte ein Jahr später mit Telegram ein Remixalbum, auf dem einige mit Björk befreundete DJs und Musiker zeigen durften, was sie aus den Originalstücken so alles zaubern konnten. Dazu gehören der Trip-Hop Künstler Tricky, Elektro-Veteran Mark Bell und Jazz-Legende Eumir Deodata, um nur einige zu nennen.

Dabei ist Telegram zum Glück nicht so sperrig geworden, wie man vielleicht bei so einer Art Album befürchten könnte. Zwar sind einige Titel dieser CD recht gewöhnungsbedürftig, weil die Originaltracks stellenweise doch bis zur Unkenntlichkeit verfremdet wurden.

So präsentiert sich „Possibly Maybe“ im Lucy Mix mit sehr schrill-verzerrter Björkstimme. „Hyperballad“ kommt hingegen sehr harmonisch und episch rüber, wunderschöne Streicher vom Brodsky Quartet geben dem Song etwas sehr Erhabenes.

Tricky verwandelt das ohnehin schon recht harte „Enjoy“ in einen richtigen Industrial-Hammer mit Drum & Bass-Einschlag.

„My Spine“ ist der einzige Track, der ursprünglich nicht auf Post zu finden war und, glaube ich, nur als B-Seite erschien, der Song ist mit seinem Glöckchen-Arrangement sehr verspielt und man merkt ihm auch eine nachträgliche Nachbearbeitung nicht an, sodass ich davon ausgehe, dass das Stück in der Originalversion vorliegt.

„I Miss You“ kommt hier in einer wunderbar urbanen Hip Hop-Version inklusive Rap-Einlage daher, ziemlich gut gelungen.

„Isobel“ kann in der Deodato Version sogar mit der Originalversion mithalten, hier klingt der Song sehr warm und jazzig.

„Cover Me“ mutiert auf Telegram in einen waschechten Drum & Bass Track.

„Army Of Me“ ist mir persönlich etwas zu sehr verzerrt und noisig, obwohl die schweren Bass-Sounds doch recht gut rüberkommmen.

„Headphones“ gefällt mir auf Telegram sogar noch eine Spur besser als im Original auf Post, hier erhält der Track richtig Tiefe und man gerät beim Hören des Stückes fast in Trance.

Fazit

Telegram ist insgesamt ein sehr souveränes Remixalbum, dass den Originalstücken so einige neue Facetten entlocken kann. Auch wenn die meisten Remixe mit den ursprünglichen Liedern nicht viel gemein haben und gerade Björks Stimme meist sehr verzerrt wird, muss man sich an diese Klänge erst einmal gewöhnen. Wenn man das geschafft hat, kann man auch seine Freude mit dem Album haben. So können vor allem die neuen Versionen von „Hyperballad“, „Isobel“ und „Headphones“ begeistern.

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