Black Dog Barking

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EINFACHER, EHRLICHER, SCHNÖRKELLOSER ROCK!

Die Band:

Mit elf Jahren begann Joel O´Keeffe auf seiner Gitarre Riffs von nachzuspielen. Für ihn stand fest, dass er später Musik machen will. Davon überzeugte er auch seinen älteren Bruder Ryan, der sich für das Schlagzeug entschied. Erfolglos tingelten die Brüder mit verschiedenen Musikern umher, bis sie den Gitarristen David Roads trafen. Der Bassist Justin Street komplettierte die Combo. Ende 2005 erhielten sie bei Capitol Records eine Plattenvertrag und veröffentlichten 2007 ihr Debütalbum „Runnin´ Wild“. Von Fans und Kritikern wurden sie als die legitimen Nachfolger von gefeiert. Tourneen mit Motörhead oder den Toten Hosen folgten. 2010 erschein das zweite Album „No Guts. No Glory“, dem eine Tour und ein Headlinerauftritt auf dem Wacken Open Air folgten.

Das Album:

Im Sommer 2011 begannen Airbourne mit dem Arbeiten an ihrem dritten Studioalbum. Dies liegt mit „Black Dog Barking“ jetzt vor. Wenn von Airbourne die Rede ist, kommt immer wieder der Vergleich mit AC/DC zur Sprache. Sicher, der Vergleich ist nicht von der Hand zu weisen, machen doch beide Bands eine recht ähnliche Musik. Allerdings muss man Airbourne zu Gute halten, das sie ein wenig frischer, agiler und letztlich auch eine Spur dreckiger klingen, als ihre großen Idole.

Konnten Airbourne mit ihrem Debüt Fans und Kritiker begeistern, waren die Reaktionen auf das zweite Album ein wenig verhalten. Sehr gespannt war man jetzt, wohin der Weg der Band führen wird.

Schon nach den ersten Takten des Openers „Ready To Rock“ weiß man wohin die Reise geht: Ins Ohr, in die Beine und in den Nacken der Hörer. Wer auch nur eine kleine Vorliebe für echten, puren Rock hat, kann nicht anders als mitwippen. Experimente sucht man auf einem Airbourne-Album vergebens. Titel wie „No One Fits Me“, „Firepower“ oder „Hungry“ hauen in die gleiche Kerbe. Feingeister oder musikalische Gourmets werden sicher nach dem dritten Titel die Nase rümpfen. Die einzige Abwechslung, die die Band bietet sind Titel wie „Animalize“ oder „Cradle To The Grave“, die verdammt nach in den 80ern klingen. Gerade bei „Animalize“ klingt Joel O´Keeffe nach Gene Simmons.

Trackliste:

01 – Ready To Rock

02 – Animalize

03 – No One Fits Me (Better Than You)

04 – Back In The Game

05 – Firepower

06 – Live It Up

07 – Woman Like That

08 – Hungry

09 – Cradle To The Grave

10 – Black Dog Barking

 

Fazit:

Das neue Album von Airbourne ist der richtige Soundtrack für einen zünftigen Grillabend mit saftigen Steaks und kühlem Bier. Nach dem eher schwächeren letzten Album, legen die australischen Rocker ein sattes Album vor. Ausgefeilte Kompositionen wie bei sucht man hier vergebens. Airbourne stehen für Jeans, Shirt und drei heilige Riffs. Mehr brauchen Sie nicht, um ein Album mit zehn satten Songs zu produzieren. Wenn wir ehrlich sind, hat auch Dieter Bohlen nicht mehr auf der Pfanne. Wer auf ehrlichen, schnörkellosen Rock steht, macht mit dem Erwerb dieses Albums definitiv keinen Fehler.

 

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