Black Eyed Children

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GRUNDSOLIDES METALALBUM!

Die Band:
wurden 2003 von Nils Patrik Johansson (Gesang), Joachim Nordlund (Gitarre) und Johan Lindstedt (Schlagzeug) gegründet. Komplettiert wird das Line Up durch Martin Haglund (Gitarre), Mika Itäranta (Bass) und Joakim Roberg (Orgel). Mit dem Cover ihres ersten Albums „Of The Son And The Father“ sorgte die Band für heftige Diskussionen, da auf dem Bild gekreuzigte Menschen zu sehen waren. Auftritte in Wacken oder beim Sweden Rock Festival steigerten ihren Bekanntheitsgrad. Bis dato sind sechs Alben und eine EP erschienen und tourten mit bekannten Bands wie oder .

Das Album:
Seit fast fünfzehn Jahren zelebriert die schwedische Band Hardrock und Metal und fuhr für ihr letztes Album „Notes From The Shadows“ durchweg gute Kritiken ein. Für das neue Album wollten Sänger Nils Patrik Johansson und seine Männer jetzt den Sound ein wenig verändern. Düsterer und noch eine Spur rockiger sollte die Musik werden.

Betrachtet man allein das Cover, ist dies durchaus gelungen. Für den Titelsong „Black Eyed Children“ haben die Schweden sich einen Mythos aus den 1960er Jahren ausgesucht, in dem es um Kinder im Alter von sechs bis sechzehn geht, die über paranormale Fähigkeiten verfügen. Das alles setzt die Band im Titelsong auch ganz hervorragend um. Allein das Gitarrensolo von Joachim Nordling ist eine Klasse für sich.

Überhaupt zeigt „Black Eyed Children“ eine etwas homogenere Geschlossenheit, als das letzte Album „Notes From The Shadow“, dem im hinteren Teil ein wenig die Luft ausging. Die schwarzäugigen Kinder bleiben auf einem durchweg hohen Niveau. Kracher wie „We Cry Out“, „God Ist The Devil“ oder „Good vs. Bad“ können allesamt überzeugen. Auch epische Kracher wie „Walls“ oder „Lost Boy“ machen richtig viel Spaß.

Wirkliche Kritik gibt es nicht. Klar, Abwechslungsfetichisten kommen bei diesem Album nicht ganz auf ihre Kosten und Songs für die Ewigkeit sucht man auf „Black Eyed Children“ auch vergebens. Doch angesichts der insgesamt guten Songs kann man damit sehr gut Leben.

Trackliste:
01 – We Cry Out
02 – Walls
03 – God Is The Devil
04 – Die On Stage
05 – Tomorrow’s Dead
06 – Good vs. Bad
07 – Suburban Song
08 – Lost Boy
09 – Slaves To Ourselves
10 – Black Eyed Children

Fazit:
Fans der alten Garde (, , ) kommen bei den Astral Doors stets auf ihre Kosten. Das neue Album „Black Eyed Children“ kommt etwas düsterer als die Vorgänger daher, kann aber zehnmal punkten, ohne dass es einen echten Durchhänger gibt. Kein Meilenstein, aber ein grundsolides Album für alle Tage, das mehrfach gehört werden kann und will.

 

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