Blood Of The Nations

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Blood Of The Nations von Accept

Die Band:

Die bereits Ende der 60er Jahre von Udo Dirkschneider gegründete Band avancierte in den 80er Jahren zur erfolgreichsten deutschen Rockband neben den . Songs wie „I´m A Rebel“ oder „Balls To The Walls“ zählen noch heute zu den Klassikern des Heavy Metal. Seit Anfang der 90er haben Accept eine bewegte Bandgeschichte zwischen Umbesetzungen, Auflösungen und Neugründungen hinter sich gebracht. Nach dem endgültigen Abschied von Udo Dirkschneider schien die Band keine Zukunft mehr zu haben. Umso überraschender kam die Nachricht, dass sich die Band im Jahr 2009 neu formiert hat. Neben Wolf Herrmann (Gitarre), Herman Frank (Gitarre), Peter Baltes (Bass) und Stefan Schwarzmann (Drums) wurde der ehemalige Sänger von T.T.Quick, Mark Tornillo, als Frontmann vorgestellt.

Das Album:

Mit „Blood Of The Nations“ legen Accept ein fulminantes Comebackalbum vor. 13 Tracks mit einer Spielzeit von über 70 Minuten deutet auf viel Masse hin. Doch enthält das Album auch Klasse? Erstaunt kann und muss man feststellen, dass das Album keinen einzigen Rohrkrepierer enthält. Los geht´s mit „Beat The Bastards“ einem Opener, der einem die Riffs nur so um die Ohren donnert. Auch die folgenden Tracks „Teutonic Terror“ und „The Abyss“ zeigen deutlich, dass Accept ihren Neustart mit voller Energie angehen. Nicht umsonst hat die Band einen langjährigen Plattenvertrag mit dem Branchenriesen Nuclear Blast unterzeichnet. Das Gute an „Blood Of The Nations“ ist, dass dem Album auch im weiteren Verlauf nicht die Luft ausgeht. Kracher wie „Shades Of Death“, „Locked And Loaded“, „New World Comin´“ oder „No Shelter“ zaubern ein Lächeln auf jedes Headbangergesicht. Absolute Highlights sind neben den ersten drei Tacks noch „Pandemic“ und die Ballade „Kill The Pain“.

Abstriche muss man lediglich bei den Texten machen. Krieg, Kampf und Gewalt stehen bei vielen Titeln im Vordergrund, auch wenn es im Titelsong „War is hell…“ heißt. Sicher ist Metal auch Show, doch einen Preis für besonders gelungene Texte gewinnen Accept mit den meisten Songs dieses Albums nicht.

Trackliste:

01 – Beat The Bastrards

02 – Teutonic Terror

03 – The Abyss

04 – Blood Of The Nations

05 – Shades Of Death

06 – Locked And Loaded

07 – Time Machine

08 – Kill The Pain

09 – Rollin´Thunder

10 – Pandemic

11 – New World Comin´

12 – No Shelter

13 – Bucket Full Of Hate 

Fazit:

Zumindest musikalisch haben Accept mit „Blood Of The Nations“ einen absoluten Volltreffer gelandet, der Lust auf weitere Alben macht. Mit Mark Tornillo hat die Band einen Sänger gefunden, der vergessen macht, dass Udo Dirkschneider der Frontmann dieser Band war. Tornillos Stimme ist eine Mischung aus Dirkschneider und Brain Johnson von AC/DC und drückt den neuen Songs eindeutig seinen Stempel auf.

Das die Mischung aufgegangen ist, zeigen auch die Erfolge, die Accept mit dem Comebackalbum feiern konnten. Platz 4 der deutschen Albumcharts und ausverkaufte Konzerte rund um den Globus sprechen eine deutliche Sprache. Gespannt darf man auf den Nachfolger „Stalingrad“ sein, der Anfang April 2012 in den Läden stehen wird.

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