Blood Of The Saints

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Blood Of The Saints von Powerwolf

Die Band:

Powerwolf sind ohne Übertreibung einer der Aufsteiger der letzten Jahre. Die Mischung aus mit humorvollen, augenzwinkernden Texten um Werwölfe, Horror und religiöse Themen, lässt die Fangemeinde kontinuierlich ansteigen.

Gegründet wurde Powerwolf im Jahr 2005 von Charles und Matthew Greywolf. Als Organist stieg Falk Maria Schlegel ein, augenblicklich komplettiert Drummer Roel van Helden das Lineup.

Als wahrer Glücksgriff erwies sich der Einstieg des in Rumänien geborenen Sängers Attila Dorn, der eine klassische Gesangsausbildung besitzt und mit seiner unverwechselbaren Stimme zum Markenzeichen und Aushängeschild von Powerwolf wurde.

Das Album:

„Blood Of The Saints“ ist das vierte Album der dämonischen Rocker. Nachdem die Band mit ihrem letzten Album „Bible Of The Beast“ die Messlatte ziemlich hoch gehängt hat, stellt sich die Frage, ob Powerwolf den selbst auferlegten Standard halten oder gar überbieten können.

Schon nach einmaligem Hören kann man sagen, dass der Band mit diesem Album ein weiterer Volltreffer gelungen ist. Nicht umsonst wurde „Blood Of The Saints“ vom Szenemagazin Metal Hammer zum besten Power Metal Album des Jahres 2011 gekürt.

Auffällig ist, dass zum Vergleich zum Vorgänger die orchestralen Passagen etwas zurückgeschraubt wurden. Das Augenmerk liegt klar beim Metal, ohne die für Powerwolf typischen Trademarks zu vergessen.

Nach dem mit einer Kirchenorgel versetzten Intro „Agnus Dei“ hämmert der Opener „Sanctified With Dynamite“ aus den Boxen und macht klar, was den Hörer in den nächsten knapp fünfundvierzig Minuten erwarten wird: Satter Rock mit eingängigen Riffs und einer hohen Mitsinggarantie.

Das folgende „We Drink Your Blood“ wurde als erste Single ausgekoppelt – und das aus gutem Grund. Die Midtemponummer geht sofort ins Ohr und ist einer der besten Powerwolf-Songs überhaupt.

Nach zwei so starken Tracks fragt man sich natürlich, ob der Rest des Albums dieses Niveau halten kann. Doch „Blood Of The Saints“ ist eines dieser Alben, bei dem sich jede Nummer als Volltreffer erweist.

Knackige Rocker wie „Murder At Midnight“, „Dead Boys Don’t Cry“ oder „Phantom Of The Funeral“ wechseln sich mit Midtemponummern wie „All We Need Is Blood“ oder „Son Of A Wolf“ ab.

Den Abschluss bildet mit „Ira Sancti (When The Saints Are Going Wild)“ der bisher längste Powerwolf-Song, der nahtlos in das Outro übergeht.

Trackliste:

01 – Agnus Dei

02 – Sanctified With Dynamite

03 – We Drink Your Blood

04 – Murder At Midnight

05 – All We Need Is Blood

06 – Dead Boys Don’t Cry“

07 – Son Of A Wolf

08 – Night Of The Werewolfes

09 – Phantom Of The Funeral

10 – Die, Die Crucified

11 – Ira Sancti (When The Saints Are Going Wild)

Fazit:

„Blood Of The Saints“ ist eines jener Alben, das jeder Metalfan in seiner Sammlung haben sollte. Kein Song fällt negativ aus dem Rahmen und alle Tracks besitzen ein ungeheures Livepotential, was die Wölfe auf ihrer laufenden Tour schon bewiesen haben.

Das gelungene Artwork des Covers rundet den tollen Gesamteindruck ab. Wer sich zunächst ein Bild machen möchte, sollte neben dem Opener „Sanctified With Dynamite“ und der Single „We Drink Your Blood“ ein Ohr in „All We Need Is Blood“ riskieren.

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