Bloodstone & Diamonds

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

WIEDER EIN ECHTES BRETT AUS DER BAY AREA!

Die Band:
1987 trat der Gitarrist der Trash-Metal-Band Vio-lence bei. Bis 1991 war Flynn dort aktiv, bevor er begann, Songs für eine neue Band zu schreiben. Mit dem Budget von achthundert Dollar nahmen ein erstes Demo auf. Dadurch wurde die Plattenfirma auf die junge Band aufmerksam. 1994 erschien ihr Debütalbum „Burn My Eyes“. In den folgenden Jahren entwickelten sich zu einer der kreativsten Metalbands. Das Besondere an ihnen ist die große Vielfalt. Trash-Elemente kommen ebenso vor, wie progressive Elemente Nu Metal oder klassischer Heavy Metal. Alben wie „“ oder „The Blackening“ wurden von Magazinen wie dem Metal Hammer oder Rock Hard zum Album des Monats gekürt und fuhren weltweit überragende Kritiken ein.

Das Album:
Für ihr achtes Studioalbum gab es weitreichende Veränderungen. Zum einen trennte msn sich von Bassist und Gründungsmitglied Adam Duce, der von Jared MacEachern ersetzt wurde, zum anderen wechselte die Band das Label und unterschrieb einen Plattenvertrag bei Nuclear Blast. Im Februar 2013 begannen Machine Head mit den ersten Aufnahmen. Experimenteller als die Vorgänger sollte das Album werden.

Und das ist es geworden. Unter der Führung von Produzenten wie oder Colin Richardson gibt es ein geradezu monumentales Werk. Allein der Opener „Now We Die“ steht für alles, was Machine Head auszeichnet. Die Mischung aus ultraharten Riffs, satten Beats, eingängigen Melodien und der schneidenden Stimme von Robert Flynn macht einfach sprachlos.

Man kommt nicht umhin, die Songs wieder und wieder zu hören, um dabei neue Facetten zu entdecken. Drei Songs ragen neben dem Opener noch heraus, obwohl dies die Klasse der anderen Songs überhaupt nicht schmälern kann und soll. Das wäre das Trash-Monster „Night Of Long Knives“, das Machine Head erneut den Titel in der Champions League der Bay Area Trasher einbringt. Da ist „Sail Into The Black“, ein achtminütiger Song, der als düsterer Grower beginnt und da ist „Game Over“, vielleicht einer der besten Songs von Machine Head überhaupt.

Trackliste:
01 – Now We Die
02 – Killers & Kings
03 – Ghosts Will Haunt My Bones
04 – Night Of Long Knives
05 – Sail Into The Black
06 – Eyes Of The Dead
07 – Beneath The Silt
08 – In Comes The Flood
09 – Damage Inside
10 – Game Over
11 – Imaginal Calls
12 – Take Me Through The Fire

Fazit:
Bei Alben mit einer Spielzeit von über siebzig Minuten stellt sich schnell die Frage, wie viel Füllmaterial enthalten ist. Im Fall von Machine Heads „“ kann man nur sagen: All Killers, no fillers. Die Band aus Oakland fügt ihrer ohnehin schon beeindruckenden Diskografie ein weiteres Highlight hinzu. Das Album klingt frisch, spritzig, experimentell und trotzdem traditionell. Besser kann man harten Metal kaum zelebrieren. Wer nur im Ansatz etwas für harte Rockmusik empfindet, kann, muss und wird Alben von Machine Head im Player haben. Und dieses sollte mit Sicherheit dabei sein.

 

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