Blutmale

Autorenwertung
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Blutmale (Rizzoli-&-Isles-Serie)

Andreas Jäger (Übersetzer). Blanvalet 2008, Taschenbuch, 416 Seiten, € 9,99

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Blutmale von , Verlag

Heiligabend in Boston
Die Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles besucht an Heiligabend die Mitternachtsmette um ein wenig Ruhe und Frieden zu finden. Doch schon kurz nach der Messe erhält sie einen Anruf von ihrer Freundin. Detective Jane Rizzoli, einziger weiblicher Detective des Bostoner Morddezernats, bestellt Maura zu einer Wohnung um einen Tatort zu sichten.

Ritualmord
In der Wohnung der Toten angekommen bietet sich Maura Isles, die von allen nur Königin der Toten genannt wird, ein schreckliches Bild. Schwarze Kerzen, umgedrehte Kreuze und das lateinische Wort „Peccavi“ – ich habe gesündigt. Mittendrin liegt eine junge Frau, die achtundzwanzigjährige Lori-Ann Tucker. Sie wurde misshandelt und scheinbar für einen Ritualmord missbraucht. Die Leiche der jungen Frau ist grausam zerschunden und verstümmelt, der Kopf und die linke Hand wurden ihr abgetrennt. Diese liegt in der Wohnung.

Die Obduktion
Doch schon bei der Obduktion findet Dr. Maura Isles etwas schreckliches heraus: Die abgetrennte Hand gehört nicht zu der Leiche von Lori-Ann Tucker. Es muss also noch mindestens eine andere Tote geben. Doch wo ist die andere Leiche? Und wo ist Hand von Lori-Ann?

Die Ermittlungen
Jane Rizzoli und ihre Kollegen des Bostoner Police Department machen sich also auf, um die Morde aufzuklären. Dabei stoßen sie auf eine geheimnisvolle Gruppierung namens „Mephisto“ und Jane, die solchen Gruppen starke Vorurteile entgegenbringt, kann auch den nächsten Mord nicht verhindern. Der trifft eine junge Polizistin aus dem eigenen Team. Als Maura zur Besichtigung des Tatorts gerufen wird ahnt sie Schreckliches. Denn an der Haustüre der jungen Beamtin findet sie bedrohliche Blutmale, die auf den Zusammenhang der Morde hinwiesen.

Fazit
Diese Geschichte von Tess Gerritsen ist ein wenig anders aufgebaut, als die anderen. Sie erzählt in Rückblenden aus der Perspektive des Mörders und führt uns dadurch auf seinen Weg, direkt ins Verbrechen. Jedoch wird in diesen Rückblenden nie klar, um wen es sich handelt. Dadurch baut sich die Spannung immer weiter auf. Doch immer wenn man denkt, jetzt ist man auf der richtigen Spur, beweist uns Tess Gerritsen, dass sie immer für eine Überraschung gut ist. Das alles endet in einem grandiosen Showdown. Wie gewohnt schreibt sie spannend, flüssig und sehr detailgenau – also wieder nichts für schwache Nerven. Der Focus schrieb über dieses Buch: „Respekt, wer danach noch gut schläft!“ Dem kann ich mich nur anschließen. Geniales Buch – macht Lust auf mehr, mehr, mehr!

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