Bodenlose Tiefe

Autorenwertung
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  • Lesbarkeit
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  • Story
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  • Unterhaltung
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  • Übersetzungsqualität
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  • Gesamt
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Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Bodenlose Tiefe von

Inhalt
Melis Nemid lebt auf einer einsamen Insel und arbeitet dort mit Delphinen, als sie eine Nachricht ihres Ziehvaters Phil erhält, die sie alarmiert und nach Athen zu ihm aufbrechen lässt, wo dieser mit seinem Schiff unterwegs ist, um verschollene und gesunkene Schiffe und ebenfalls verschollene, sagenumwobene Städte zu finden. Er jedoch möchte sich nicht mit ihr treffen, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Im Gegenteil, er lässt ihr einen Brief zukommen, indem er ihr sein Schiff und seine Insel im Todesfall vermacht. Und wirklich, als sie sich seinem Boot nähert, auf das er sich zurückgezogen hat, muss sie aus der Ferne entsetzt mit ansehen, wie es explodiert.

Verstört kehrt sie auf ihre Insel zurück. In der Zwischenzeit hat der reiche, abenteuerlustige und auch an Expeditionen interessierte Jed Kelby mit ihr Kontakt aufgenommen, da er kurz vorher von Pete angesprochen worden war, die verschollene Stadt Marinth gemeinsam zu entdecken. Da er sich sowohl auf dem fachlichen Gebiet auskennt als auch durch seine SEAL-Zeit Erfahrung – und das nötige Geld – bei der Bekämpfung von Verbrechern hat, nimmt sie sein Hilfsangebot an. Zu recht, wie sich bald herausstellt: Schon kurz danach wird ihre beste Freundin Carolyn, die gleichzeitig ihre Therapeutin ist, brutal ermordet, und der Killer macht ihr in einem ersten Telefonanruf klar, dass er sie auch umbringen will, aber vorher würde er Informationen über Marinth von ihr haben wollen und sie foltern.

Melis, die als Kind traumatische Erfahrungen gemacht hat, ist zwar total verstört von den Drohungen des Killers, der sich dieses Wissen zunutze macht, aber gleichzeitig auch zornig und will ihn zur Strecke bringen – mit Hilfe von Jed. Im Gegenzug verspricht sie diesem, ihm bei der Suche nach Marinth zu helfen. In einer dramatischen Aktion werden die beiden fast zahmen Delphine, die bei Melis auf der Insel leben, nach Europa in die Nähe des vermuteten Marinth verschafft, damit diese bei der Suche helfen können. Doch der Killer ist ihnen dicht auf den Fersen und lässt sie nicht aus den Augen. Er schafft es, einen engen Mitarbeiter zu ermorden und macht Melis auch klar, dass er sich jederzeit an den Delphinen vergreifen könnte. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und Melis muss sich entscheiden, wie weit sie Jed trauen kann…

Hintergrundinformationen
Das Besondere am Schreibstil der amerikanischen Autorin Iris Johansen ist die Tatsache, dass viele ihrer Charaktere in mehreren Büchern auftauchen, wobei jedes Buch stets eine für sich abgeschlossene Geschichte darstellt. Es ist für das Verständnis der Handlung nicht notwendig, die anderen Geschichten auch zu kennen. Diese stilistische Vorgehensweise, die Charaktere mehrfach auftreten zu lassen, ohne dass es sich notwendigerweise um eine Reihe handelt, macht die Charaktere glaubwürdig und bringt sie den Lesern nahe. Die Protagonistin Melis hier in diesem Buch beispielsweise wurde erstmals eingeführt in dem Band „Was der Wind erzählt“ (Titel der Originalausgabe „Reap the Wind“) von 1991 und trat dann nochmals in „Geruch der Angst“ (2003 erschienen) auf.

Fazit
Wieder einmal ein absolut spannender Thriller von Iris Johansen! Die Geschichte ist spannend, die Charaktere interessant und sehr gut herausgearbeitet, die Übersetzung liest sich flüssig. Uneingeschränkt empfehlenswert!

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Ein Kommentar to “Bodenlose Tiefe”

  1. Earl schreibt:

    Geiles Buch sehr schön

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