Bon Jovi – Have A Nice Day

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Melodie
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  • Songtexte
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Steelbound | Rezensionsdatum:

Vorgeschichte

Bon Jovi, die bekannteste Rockband der Welt. Da ist eine Einleitung kaum noch notwendig, dennoch ist es nötig, zu wissen, was um 2005 herum geschah, als „Have A Nice Day“ erschien, das Album, das wiederum alle Vorgänger in Sachen Verkaufszahlen übertraf, wie alle Vorgänger. Bis auf „Bounce“. Und das war nicht ohne Grund. Als „Bounce“ 2002 veröffentlicht wurde, gab es viel Kritik, denn auf „Bounce“ widmeten sich die Mannen um Jon Bon Jovi zu mehr als 50 Prozent laschen Rock-Balladen, die nichtmal an solche Stücke wie „Bed Of Roses“ herankamen. Nach einer solchen Blamage in Hinsicht auf Fanreaktionen, machte es aber offenbar „Klick“ bei Mr. Bon Jovi.

Ein schöner Tag

„Have A Nice Day“ ist neben den 80er-Scheiben der Band das kompromissloseste und härteste Werk Bon Jovis. Songs wie das programmatische „Last Man Standing“ mit Texten, die auf die wilde Vergangenheit der Band, an die sie offensichtlich wieder anschließen wollten, verweisen, sind massenweise auf der CD vertreten. Die Hauptbotschaft von „Have A Nice Day“ ist einfach: Wir machen was wir wollen, wer uns was anderes sagen will: Ciao und „Have A Nice Day!“.

Genau diese gewisse Wildheit findet auch wieder in der Musik Einzug, nach einem Album voller Balladen war da offenbar einiges zu kompensieren. Einen Rock-Kracher nach dem anderen haut die Band raus, wie sie es zuletzt am Schönsten auf „Slippery When Wet“ taten. Wenn Mr. Bon Jovi in „Story Of My Life“ folgende Textzeilen singt: I’m gonna write the melody that’s gonna make history“ möchte man schreien „Das hast du doch schon ’86 mit ‚Livin‘ On A Prayer‘ gemacht!“.

Doch auch wenn man sämtliche anderen Alben der Band außer Acht lässt, trifft diese Textzeile in der Sekunde zu, in der man sie hört. Stücke wie „Story Of My Life“ sind mit Melodien gesegnet, die nur wenige Interpreten komponieren können. Einen solchen Ohrwurm mit dem starken Rock der Band zu verbinden ist eine Meisterleistung, aber wir wissen es ja seit dem ersten Album Bon Jovis: Die Band kann es einfach. Das untermauern auch Songs wie „Last Cigarette“  oder das nur auf der Special Edition enthaltene „Dirty Little Secret“: Bon Jovi sind zurück, und sie rocken, wie sie es früher getan haben.

Fazit

Jeder der Bon Jovi als „Hausfrauen-Rock“ oder weichgespült bezeichnet, sollte sich „Have A Nice Day“ anhören und danach entweder seine Meinung revidieren oder für immer schweigen. Denn eines kann man kaum bezweifeln: „Have A Nice Day“ rockt.

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