Boston Run

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Lesbarkeit
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  • Charaktere
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  • Geschichte
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  • Verstrickungen
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: istillreadbooks | Rezensionsdatum:

Boston Run von

Inhalt
„Boston Run“ erzählt die Geschichte von Brian Harding, einem Läufer, der alles daran setzt, den Boston Marathon zu gewinnen. Doch Brian Harding war noch nie ein außergewöhnlich guter Sportler – deshalb vertraut er während des Laufs auch nicht auf seine körperliche Leistungsfähigkeit, sondern verlässt sich stattdessen lieber auf ein neuartiges Dopingmittel, welches die Leistungsfähigkeit seines Körpers um ein Vielfaches steigern soll. Brian ist nicht daran interessiert, anderen oder sich selbst etwas zu beweisen, schließlich weiß er bereits im Voraus, dass er den Boston Marathon gewinnen wird – ihm geht es einzig und allein um die Siegprämie von 150.000 Dollar.

Das Besondere an Brians Dopingmittel: Es baut sich während des Laufs im Körper ab, und nach etwa 2 Stunden wird die verbotene Substanz nicht mehr nachzuweisen sein – Brian hat also den scheinbar perfekten Plan. Doch Brian hat noch einen weiten Weg bis zur Siegprämie vor sich: Denn die NSA ist auf der Jagd nach der Formel des Dopingmittels und hängt sich an Brians Fersen. Und Brian muss erkennen, dass der NSA jedes Mittel recht ist, um an die Substanz in Brians Körper zu gelangen. Doch ist es wirklich nur Brian, der durch den Einsatz der Substanz triumphieren will?

Ein spannender Sport-Thriller mit überraschenden Wendungen
„Boston Run“ ist ein eher ungewöhnlicher Thriller. Die Intention des Autors Frank Lauenroth war es, einen Spannungsroman über ein Thema zu schreiben, welches so nur selten in der Literatur „beackert“ wird. Zu diesem Zweck schuf er den fiktiven Läufer Brian Harding, der gewillt ist, die Siegprämie des Boston Marathon einzustreichen und dabei auch nicht vor dem Einsatz eines Dopingmittels zurückschreckt.

Doch Brian Harding begibt sich nicht allein auf seine „Mission“: Im Hintergrund zieht ein hochintelligenter, aber jähzorniger ehemaliger NSA-Agent die Fäden. Dieser hat auch das Dopingmittel erfunden und verfolgt noch ein ganz anderes Ziel als Brian. Er will sich an seinen ehemaligen Kollegen bei der NSA rächen und seine Überlegenheit demonstrieren. Die Siegprämie ist für ihn zweitrangig, schließlich rechnet er mit geradezu gigantischen Einnahmen durch den Verkauf der Formel für das Dopingmittel.

Doch während des Laufs müssen Brian und sein „Mann im Hintergrund“ höllisch aufpassen. Brian immer wieder einzureden, dass er seine Kräfte einteilen muss, und möglichst unscheinbar auftreten soll, ist dabei noch eine der leichtesten Aufgaben für Chris, den Erfinder der Formel, der nun gemeinsam mit Brian den „Coup“ ausheckt. Chris hat deutlich mehr Probleme damit, sich selbst unter Kontrolle zu haben und die NSA immer wieder aufs Neue hinters Licht zu führen. Schließlich geschieht etwas völlig unerwartetes, und der Sieg beim Boston Marathon rückt für Brian Harding plötzlich in weite Ferne.

Fazit
Frank Lauenroth, der mit seinem Erstlingswerk „Simon befiehlt“ den Roman-Wettbewerb „Deutschland schreibt“ gewann, legt mit „Boston Run“ einen spannenden Thriller vor, der letztlich vor allem durch seine raffinierten und unerwarteten Wendungen überzeugt. An der einen oder anderen Stelle gleitet die Handlung etwas zu sehr in „klassische (amerikanische) Thriller-Klischees“ ab, was angesichts der mitreißenden Erzählweise und dem äußerst fesselnden Handlungsverlauf jedoch noch verzeihlich ist. Ein empfehlenswerter Thriller, der allen Liebhabern von kompromissloser Spannungsliteratur gefallen wird!

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Ein Kommentar to “Boston Run”

  1. Michael Petrikowski schreibt:

    Boston Run ist ein spannender und packender Thriller, dessen Intensität man sich nicht entziehen kann, sobald man die ersten Seiten gelesen hat. Am Ende erwartet den Leser dann auch ein grandioses Finale. Der filmreife Plot und perfekt inszenierte Spannungsbogen machen den Roman zu einem Leseerlebnis an einem fernsehfreien Abend.

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