Brigitte Buberl: Palast des Wissens

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Michael Dückershoff: Palast des Wissens Die Kunst- und Wunderkammer Zar Peters des Großen Band 1 Katalog; München 2003; 287 Seiten; ISBN: 3-7774-9760-6

Brigitte Buberl / Michael Dückershoff: Palast des Wissens Die Kunst- und Wunderkammer Zar Peters des Großen Band 2 Beiträge; Hiermer Verlag München 2003; 327 Seiten; ISBN: 3-7774-9770-3

Da beide Bücher thematisch aufeinander aufbauen und inhaltlich zusammenhängen, sollen sie hier auch beide zusammen besprochen werden.

Die Inhaltsangabe

Die Ausstellung „Palast des Wissens Die Kunst- und Wunderkammer Zar Peters des Großen“ war vom 25. Januar – 21. April 2003 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund und vom 1. August bis 16. November 2003 im Schloßmuseum Gotha zu sehen.

Autoren wie Sergej O. Androssow, Tatjana M. Moissejewa, Christoph Henry, Margarita F. Albedil und Wilfried Eckstein steuern die Texte zu diesem zweibändigen Ausstellungskatalog bei, der im Auftrag der beiden Museen herausgegeben wurde.

Die eigentliche Buchbesprechung

Band 1 ist der klassische Ausstellungskatalog, in dem die ausgestellten Exponate mittels Farbfotos, technischer Daten und kurzem erklärenden Text vorgestellt werden. Außerdem gibt es zu Beginn des Buches 3 einführende Texte, die Zar Peter sowie seine Sammlung und deren Entstehungsgeschichte vorstellen.

Band 2 liefert dann ergänzende historische und kulturgeschichtliche Hintergrundinformationen. Die Bilder, die hier die Ausführungen illustrieren sollen, sind oft genug in Schwarzweiß, so daß ihnen ein gewisser Charme abhanden kommt. Die Texte sind zum Glück über weite Strecken so leicht verständlich geschrieben, daß ihnen auch ein wissenschaftlicher Laie folgen kann.

„Warum soll ich mir diesen Ausstellungskatalog anschauen? Die Ausstellungen sind ja schon lange vorbei und zumindest im Ruhrgebiet längst vergessen“, könnte der unbefangene Leser nun behaupten.

Dieses Argument stimmt nur halb. Zumindest Band 1 erinnert an eine sehenswerte Ausstellung. Wer sie gesehen hät, hält mit dem Buch eine Gedächtnisstütze in den Händen, die ihn daran erinnert, was er gesehen hat. Und wer diese Ausstellung verpaßt hat, nun, der bekommt so eine durchaus sehenswerte und interessante Sammlung gezeigt, zwar nicht im Origina, nur in gedruckter Form, aber immerhin. Was ansonsten nach Kuriositätenkabinett, Volkskunde, Kunsthandwerk und ähnlichem aussehen mag, wird so verständlich und erst auf diesem Wege zu einem wahren Ausstellungsstück, das erkennbar eine Bedeutung hat.

Ausstellungskataloge vorzustellen ist immer so eine Sache. Irgendwann sind die Ausstellungen, auf die sie sich beziehen, vergessen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Gedächtnis. Was bleibt dann übrig? Mehr als ein Buch für den heimischen Bücherschrank? Man muß sich natürlich schon für das jeweilige Thema interessieren, um sich den Ausstellungskatalog für den heimischen Bücherschrank zuzulegen.

Das Fazit

Zumindest Band 1 ist eine gut gemachte Einführung in eine Ausstellung, die zwar längst vorbei sein mag, aber trotzdem sehenswert gewesen sein muß.

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